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Suchbegriff: Burgheim
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Der Sammler (Augsburger Abendzeitung) Der Sammler 21.05.1874
  • Datum
    Donnerstag, 21. Mai 1874
  • Erschienen
    München
  • Verbreitungsort(e)
    Augsburg; München
Anzahl der Treffer: 10
[...] Roman von Carl Harquard Sauer. (Fortſetzung.) Von Herrn Burgheimer bis zur Treppe begleitet, verließ Herr von Wendenſtein das Haus des Großhändlers. Im Hotel fand er Oſterland bereits ſeiner wartend. [...]
[...] „Nun“ – ſagte der junge Doktor – „was haben Sie fertig gebracht, Wendenſtein?“ „Zunächſt habe ich Burgheimer eine Höllenangſt in den Leib gejagt, weil ich ihm ſagte, Sie wollten ſich um jeden Preis mit ihm ſchlagen.“ [...]
[...] - - - - - -haben! Uebrigens können Sie ſich beruhigen. Herr Burgheimer [...]
[...] „Wenn wir es nicht mit einem Stückchen Weiberliſt von der beſten Sorte zu thun haben“ – meinte Wendenſtein – „ſo ſind Frau Burgheimer und Ihre Stefanie zwei ganz verſchiedene Perſo nen. Burgheimer behauptet, er habe ſeine Frau bei ſeiner Znrück knnft im tiefſten Schlafe gefunden. Er iſt feſt überzeugt davon, daß [...]
[...] liches Entgegenkommen das Herz des Großhändlers im Sturme ge mwonnen. Der Wiener iſt neuen Eindrücken ſehr leicht zugänglich, nnd Herr Burgheimer war in dieſer Hinſicht ein richtiger Wiener. [...]
[...] „Wir werden ſchweigen wie das Grab!“ – antwortete Wen denſtein pathetiſch die Hand auf's Herz legend. „Alſo vorwärts, meine Herren!“ – rief Herr Burgheimer, den Doktor unter dem Arme faſſend. – „Gehen wir. Die Suppe wird ſonſt kalt!“ [...]
[...] Mehlmarkt nach ſeiner Wohnung. Oſterland war nicht wenig begierig, die Bekanntſchaft der Frau Adrienne Burgheimer zu machen. Wenn Herr Burgheimer ihr nicht ſchon früher geſagt hatte, er gedenke Herrn Doktor Oſterland heute als Gaſt zu bringen, dann mußte, falls ſie trotz alledem doch die [...]
[...] nur um des Himmelswillen Acht, daß Sie ſich nicht verrathen! Meine Frau iſt fein, ſehr fein!“ „Seyen Sie unbeſorgt, Herr Burgheimer. Ich weiß, was ich zu thun habe“ – hatte Oſterland geantwortet. Herr Burgheimer führte ſeine Gäſte geradewegs in das Speiſe [...]
[...] „Die Herren ſind willkommen“ – ſagte Frau Burgheimer mit – fragte Oſterland. vollkommener Ruhe. – „Sie müſſen jedoch vorlieb nehmen mit dem, „Niemals, Herr Doktor!“ [...]
[...] „Wann ſind Sie hier angekommen, Herr Doktor?“ – fragte. Die Jenthal-Bahn von Mühldorf nach Roſenhr im Frau Burgheimer mit einem Tone, der auch nicht die entfernteſte [...]
Extra-Felleisen (Würzburger Stadt- und Landbote) Extra-Felleisen 11.05.1876
  • Datum
    Donnerstag, 11. Mai 1876
  • Erschienen
    Würzburg
  • Verbreitungsort(e)
    Würzburg
Anzahl der Treffer: 10
[...] Iein Riboldi, die erſte Sängerin der großen Oper, beglei tet von ihrem Anbeter, dem Fürſten Camillo Hohenhau ſen, dem einzigen Fürſten, den der Salon Burgheimer aufweiſen konnte. Da war ferner Fräulein Stammer, die Offenbach-Sängerin par excellence, umrauſcht von [...]
[...] eines der Hauptmatadore der Börſe, gewöhnlich „der Gründerkönig“ genannt, welcher ſich in Artigkeiten gegen Fran Burgheimer überbot. Die muſikaliſche Kritik zeigte ſich nahezu vollzählig vertreten. Auch einige Journaliſten von Ruf, darunter der boshafte Wochenchroniſt der „Volks [...]
[...] Herr Burgheimer ſtrahlte von Glück, wenn er die glänzende Verſammlung in ſeinem Salon überblickte. Wohl nahe an hundert Perſonen hatten ſich bei ihm eingefun [...]
[...] ſolchen Soirée mußte ja die Preſſe Notiz nehmen, ſie mochte wollen oder nicht. Hierzu kamen noch die geiſtigen Genüſſe, von denen ſich Herr Burgheimer Wunderdinge verſprach, ganz abgeſehen von den leiblichen, die ohne Zweifel auch dem Hauſe Burgheimer alle Ehre machen [...]
[...] dieſem, was den Koſtenpunkt betraf, unumſchränkte Voll macht gegeben. In den Kellerangelegenheiten war Herr Burgheimer ſelbſt Fachmann. Hier bedurfte er keines Beiraths. Die feinſten Weine ſtanden parat. Mochten ſeine Gäſte auch mit einem Durfte gleich Wüſtenkameelen [...]
[...] Beiraths. Die feinſten Weine ſtanden parat. Mochten ſeine Gäſte auch mit einem Durfte gleich Wüſtenkameelen geſegnet ſein, Herr Burgheimer fühlte ſich Mannes genug, ſelbſt den ungeheuerlichſten Anſprüchen an ſeinen Keller zu genügen. - [...]
[...] die Honneurs macht! Wirklich ausgezeichnet, ganz ausge zeichnet!“ Dabei ruhten Herrn Burgheimer's Blicke mit ſtolzer Befriedigung auf ſeiner ſchöneren Hälfte, die für Jeden ihrer Gäſte ein freundliches Wort und ein bezauberndes [...]
[...] Lächeln hatte. „Man wird von dem heutigen Abend ſprechen in Wien, Herr Burgheimer“ – verſetzte der Chevalier mit dem Tone aufrichtiger Ueberzeugung. – „Verlaſſen Sie ſich darauf.“ [...]
[...] in die Nähe des Fräulein Strammer. Bei einer Lokal Sängerin vºrgißt ein Börſianer ſogar die Börſe. Meinen Sie nicht auch, Herr Burgheimer?“ „Der Gedanke iſt Goldes werth, Herr Baron!“ – rief Burgheimer, vergnügt die Hände reibend. – „So [...]
[...] „Meine Frau winkt mir“ – ſagte Burgheimer, den Arm des Hofſecretairs loslaſſend. – „Die Herren ent ſchuldigen.“ [...]
Der Sammler (Augsburger Abendzeitung) Der Sammler 18.07.1874
  • Datum
    Samstag, 18. Juli 1874
  • Erschienen
    München
  • Verbreitungsort(e)
    Augsburg; München
Anzahl der Treffer: 10
[...] was das Arrangement derſelben betraf, Frau Adrienne und dem Chevalier vollkommen freie Hand ließ. – „Die Koſten ſind Ne benſache“ – hatte Herr Burgheimer mit einer wahren Cröſus miene geſagt. Frau Burgheimer und ihr Adlatus machten ſich [...]
[...] An ſämmtliche Muſikreferenten ergingen Einladungen. Da vor auszuſehen war, daß dieſe Herren ſich nicht ſo leicht in den Salon Burgheimer würden locken laſſen, wie das übrige Auditorium, ſo mußte Herr Petters ſeinen Einfluß auf die Kollegen geltend machen. [...]
[...] ſten zu intereſſiren. Frau Burgheimer ihrerſeits hatte es verſtanden, alle Damen ihrer Bekanntſchaft – und dieſe war keine kleine – auf den mit ſo ungewöhnlichen Vorbereitungen in Szene geſetzten [...]
[...] ſogleich einfiel! Aber welche? Das iſt eine andere und weit ſchwie rigere Frage!“ – „Wäre ich ſchon länger mit. Burgheimer be [...]
[...] Herr Burgheimer hörte dem Doktor mit offenem Munde zu. – „Merkwürdig!“ – ſagte er. – „Das wäre mir meiner Lebtage nicht eingefallen.“ [...]
[...] „Merkwürdig!“ – ſagte er. – „Das wäre mir meiner Lebtage nicht eingefallen.“ Der wackere Burgheimer mochte, was derartige orthographiſche Fineſſen betraf, wohl kaum von beſonderer kritiſcher Schärfe ſeyn, ſo daß man ihm ſeine Verſicherung wohl glauben durfte. [...]
[...] du geben. So aber tappe ich vorerſt im Dunkeln ! Herr Burgheimer Ihnen verloren gegangen, Doktor!“ – rief Herr Burgheimer mit [...]
[...] Maskenball im Wiedener Theater. Die Gnedige hat einen grünſei denen Domino mit rothen Paſſepolls. Machen Sie gut die Augen auf, Herr Burgheimer, damit ſie Ihnen nicht entwiſcht. – Ein unbe kannter Freund.“ „Meine Vermuthung war richtig“ – ſagte Oſterland, den Brief [...]
[...] zu Ende!“ „Sie ſprachen vorhin von einer Putzmacherin“ – ſagte Herr Burgheimer, die Stimme dämpfend. – „Das hat mich auf eine ganz neue Idee gebracht!“ „Laſſen Sie hören!“ [...]
[...] „Natürlich“ – rief Oſterland, deſſen Spannung immer höher ſtieg. – „Bagatellen, von denen man gar nicht ſpricht! Aber weiter, Herr Burgheimer! Sie machen mich im höchſten Grade [...]
Extra-Felleisen (Würzburger Stadt- und Landbote) Extra-Felleisen 21.05.1876
  • Datum
    Sonntag, 21. Mai 1876
  • Erschienen
    Würzburg
  • Verbreitungsort(e)
    Würzburg
Anzahl der Treffer: 10
[...] ihr Vater es bemerkte, ein kleines, heimlches Thränchen in die Schale, eine Thräne ſtillen Glücks, wie wohl ſchwer lich jemals eive in Herrn Burgheimer's Salon an einer Bimper gezittert hatte. [...]
[...] mit dem des jungen Tondichters vereint in die Oeffent lichkeit gelangen würde. Herr Burgheimer hatte aber noch einen andern Grund, mit einer Soirée zufrieden zu ſein, und zwar [...]
[...] einen ſehr gewichtigen. Trotz ſeines Reichthums nahm das Haus Burgheimer unter den Finanzgrößen der Re ſidenz bisher doch immer nur eine zweite Stelle ein. Noch hatte er es nicht dahin gebracht, einen veritablen [...]
[...] lich noch um ein Bedeutendes. Bisher hatte Fürſt Camillo ſich noch bei keinem derartigen Unternehmen betheitigt. Herr Burgheimer hatte es jedoch verſtanden, ihm bei Tiſche die Ausſichten auf den rieſigen Gewinn, welchen die projectirte „Parzellirungsbank" unter allen Umſtänden [...]
[...] Aber noch einen weiteren Vortheil ſtellte dieſe Ver bindung in Ausſicht. Wir wiſſen, daß Herr Burgheimer ſich vielſach bemüht hatte, den Grafen Aimé Porriquet zum Verkaufe ſeines rieſigen Complexes in der Vorſtadt [...]
[...] Gºld?“ – ſagte Oſterland überraſcht – „Sie ſprechen ja beinahe wie Herr Burgheimer! am Ende auch unter die Gründer gehen?“ „Allerdings! Eine Exiſtenz will ich mir gründen, [...]
[...] Die Auſführung. Schwerlich hatte Herr Burgheimer jemals mit ſoviel «Erwartung und Neugier nach den friſch eingetroffenen Abendblättern gelangt, als an dem Tage nach ſeiner großen [...]
[...] Zeilen abzuthun. - - s . „Sie werden morgen Feuilletons über meine Soirée bringen“ – dachte Herr Burgheimer, indem er unbe friedigt die Blätter aus der Hand legte. – „Natürlich In der kurzen Zeit konnte man ja noch keine großen [...]
[...] Artikel über die Sache ſchreiben.“ *- Wer aber keine Feuilletons über die Soirée im Sa lon Burgheimer brachte, waren die Zeitungen. Die „Nen- ) zeit,“ auf welche Herr Burgheimer in erſter Reihe zählte, behandelte am folgenden Morgen in ihrem Feuilleton die [...]
[...] Notizen nach. Hier ſtand wohl, daß Herr Vando die Partitur zu ſeiner Oper die „Vehme“ der Direction des * Theaters verkauft habe, von Herrn Burgheimer's „gaſtfreiem und kunſtliebendem Hauſe“ war aber nicht entfernt mehr die Rede. [...]
Extra-Felleisen (Würzburger Stadt- und Landbote) Extra-Felleisen 30.01.1876
  • Datum
    Sonntag, 30. Januar 1876
  • Erschienen
    Würzburg
  • Verbreitungsort(e)
    Würzburg
Anzahl der Treffer: 10
[...] „Wenn wir es nicht mit einem Stückchen Weiberliſt Von der beften Sorte zu thun haben“ – meinte Wenden ſein – „ſo ſind Frau Burgheimer und Ihre Stefanie zwei ganz verſchiedene Perſonen. Burgheimer behauptet, er habe ſeine Frau bei ſeiner Zurückkunft im tiefſten [...]
[...] beruhe auf einem Mißverſtändniſſe, und eigentlich habe auch er Herrn Burgheimer wegen ſeiner Heftigkeit um Entſchuldigung zu bitten. Die Gegner reichten einander die Hände, und damit war der Friede geſchloſſen. [...]
[...] Entſchuldigung zu bitten. Die Gegner reichten einander die Hände, und damit war der Friede geſchloſſen. Man ſah es Herrn Burgheimer an, wie glücklich ihn dieſe Wendung der Dinge machte. Oſterland hatte [...]
[...] „O, das hat gar nichts zu ſagen, lieber Baron“ – rief Herr Burgheimer eifrig. – „Wir haben faſt jeden Tag Gäſte zu Tiſche. Meine Frau wird mir danken, wenn ich ihr ſo unerwartet die Bekanntſchaft des Herrn [...]
[...] Gäfte über den Mehlmarkt nach ſeiner Wohnung. Oſterland war nicht wenig begierig, die Bekanntſchaft der Frau Adrienne Burgheimer zu machen. Wenn Herr Burgheimer ihr nicht ſchon früher geſagt hatte, er ge denke Herrn Doctor Oſterland heute als Gaſt zu brin [...]
[...] Acht, daß Sie ſich nicht verrathen! Meine Frau iſt fein, ſehr fein!“ „Seien Sie unbeſorgt, Herr Burgheimer. Ich weiß, was ich zu thun habe“ – hatte Oſterland geantwortet. Herr Burgheimer führte ſeine Gäſte geradeswegs in [...]
[...] Salon. Oſterland bemerkte auf dem Tiſche nur vier Ge decke. Man hatte alſo keine Gäſte erwartet. „Liebe Adrienne“ – ſagte Herr Burgheimer - „ich bringe Dir, freilich ſehr unerwartet, zwei liebe Gäſte, unſern alten Freund, Herrn von Wendenſtein und Herrn [...]
[...] erwiederte Oſterland. - - „Und weshalb haben Sie uns nicht früher die Ehre Ihres Beſuches geſchenkt?“ – fuhr Frau Burgheimer fort. / „Meine Empfehlungsbriefe wurden mir nachgeſendet.“ [...]
[...] ſäumt haben, meine Aufwartung zu machen.“ „Jh war bei Frau von Dürnberg, wo es etwas langweilig zuging“ – ſagte Frau Burgheimer, ein leich tes Gähnen unterdrückend. – „Eine richtige Damengeſell ſchaft, Herr Baron. Man kommt da nicht wieder fort. [...]
[...] und ihm geſagt, mein Freund Oſterland habe einen G" pfehlungsbrief an ihn.“ Herr Burgheimer wurde ängſtlich. Er fürchtete, der Hofecretar beabſichtige, ihn etwas in Verlegenheit " bringen. [...]
Extra-Felleisen (Würzburger Stadt- und Landbote) Extra-Felleisen 25.01.1876
  • Datum
    Dienstag, 25. Januar 1876
  • Erschienen
    Würzburg
  • Verbreitungsort(e)
    Würzburg
Anzahl der Treffer: 10
[...] miſchen?“ „Warum nicht? Die Geſchichte iſt pikant und amu ſant genug. Ich werde Burgheimer ſagen, Sie ſeien wüthend wegen der Ihrer Gemahlin zugefügten Beleidig ung und beabſichtigten, die Sache nicht auf ſich beruhen [...]
[...] Doctor, bekommen, wenn auch keine Nachricht über Ihre Eroberung, doch wenigſtens eine Gewiſſenserleichterung Herrn Burgheimer gegenüber, und das iſt, denke ich, doch wohl auch etwas werth.“ „Vortrefflich ausgedacht, lieber Wendenſtein“ – rief [...]
[...] lichen Folgen deſſelben und begleiten Herrn von Wenden ſtein auf ſeiner diplomatiſchen Sendung. Herr Burgheimer bewohnte den ganzen erſten Stock eines Hauſes am Mehlmarkte – bei den modernen Wohn ungspreiſen Wiens ein untrüglicher Beweis von Wohl [...]
[...] die Augen, ſowie die ſchlaffen Züge die geſtörte Ruhe der verfloſſenen Nacht. „Ah, Herr Baron!“ – Herr Burgheimer hatte die Gewohnheit, die Titel ſeiner Gäſte ſtets um einen Grad hinaufzuſchrauben – „welchem glücklichen Umſtande ver [...]
[...] von Wendenſtein, den Finger ſcherzhaft drohend erhe bend. – „Schöne Geſchichten hört man von Ihnen, Herr Burgheimer! Wiſſen Sie auch, daß ich heute halb und halb als Cartellträger zu Ihnen komme?“ Hatte ſich Herr Burgheimer ſchon geſtern in Toilette [...]
[...] man ihr dies billiger Weiſe nicht übel nehmen. „Als was kommen Sie zu mir, Herr Baron?“ – fragte Herr Burgheimer, dem der Begriff des Wortes Cartellträger etwas dunkel ſein mochte. – „Wegen des Maskenballes, ſagen Sie? Um des Himmels willen, [...]
[...] ſich um keinen Preis etwas merken! Ich bin in der ſchänd kichſten Weiſe myfiſticirt worden!“ Herr Burgheimer wollte „myſtificirt“ ſagen. Wie alle Leute ſeines Schlages fand er ein beſonderes Ver gnügen an dem Gebrauche von Fremdwörtern, wobei [...]
[...] Sie von der Polizei fortgeſchafft wurden!“ „Und ſo etwas muß ich mir gefallen laſſen!“ – rief Herr Burgheimer indignirt. – „Heißt das nicht Malheur haben, Baron? Aber was wollte ich machen? Der Mann war im Rechte! Ich hatte ſeine Frau für die [...]
[...] mir, die gnädige Frau ſei kurz nach Mitternacht nach Hauſe gekommen!“ Herrn Burgheimer's Miene bewies, daß er auch nicht mehr den Schatten eines Verdachtes gegen ſeine Frau hegte. Er hatte nur die einzige Sorge, Adrienne [...]
[...] Hauſe gefahren?“ – fragte Wendenſtein leichthin. „Zu meiner Schande muß ich geſtehen, daß ich das nicht that“ – erwiederte Herr Burgheimer beſchämt. „Ich war ſo feſt davon überzeugt, die Maske könne nur meine Frau ſein, daß ich noch mindeſtens eine halbe Stunde [...]
Der Sammler (Augsburger Abendzeitung) Der Sammler 16.05.1874
  • Datum
    Samstag, 16. Mai 1874
  • Erschienen
    München
  • Verbreitungsort(e)
    Augsburg; München
Anzahl der Treffer: 10
[...] Roman von Carl Marquard Sauer. Zweites Kapitel. Fran Burgheimer. Die Sonne hatte bereits ein tüchtiges Stück ihres täglichen Weges zurückgelegt, als Herr Doktor Oſterland am folgenden Tage [...]
[...] geſchwindelt und ihn dann ſitzen laſſen. Wer ſtand ihm dafür, daß nicht zwiſchen der eisluſtigen Bébé, dem grünen Domino und dem augeblichen Herrn Burgheimer ein geheimes Einverſtändniß zum Zwecke des Gimpelfanges obwaltete? Es lag etwas gewaltig Er uüchterndes in dem Gedanken! Zwar Herr Burgheimer hatte es auf [...]
[...] großer Freund von Abenteuern!“ „Zunächſt ſagen Sie mir, Chevalier, iſt Ihnen hier ein Herr Burgheimer bekannt?“ „Allerdings. Burgheimer iſt einer unſerer bedeutendſten In duſtriellen.“ [...]
[...] Offiziere höheren Ranges, einige bekanntere Schauſpieler oder Mu ſiker und an den großen Gala-Abenden ſogar einen leibhaftigen Gra fen, der Herrn Burgheimer viel Geld ſchuldig iſt und deshalb als Tafelaufſatz figuriren muß.“ „Iſt Herr Burgheimer verheirathet?“ [...]
[...] „Bah! dnrchaus nicht!“ – ſagte Wendenſtein leichthin.– „Der Alte hat von der Pike auf gedient und iſt ein richtiger Haudegen. So eine Art Burgheimer in's Militäriſche überſetzt. Sie begreifen, Doktor!“ - „Und Frau Burgheimer?“ [...]
[...] „Sie unterhält wohl kleine galante Beziehungen, nicht wahr?“ „Sehr möglich! Würde mich auch gar nicht wundern! Nach meinem Geſchmacke wäre Herr Burgheimer auch nicht. Aber ſind Sie nun fertig mit Ihrem Verhöre ?“ „Sogleich! Herr Burgheimer iſt natürlich eiferſüchtig?“ [...]
[...] vor dem man den Hut abnehmen muß!“ „Sie glauben alſo, daß Stefanie in der That Niemand anders als Frau Adrienne Burgheimer ſey?“ –– fragte Oſterland etwas kleinlaut. „Können Sie daran zweifeln?“ – erwiderte Wendenſtein ver [...]
[...] „Aber ihr energiſches Dementiren, ihre feine Bildung, ihr di ſtinguirtes Benehmen!“ „Frau Burgheimer iſt in dem Inſtitute für Offizierstöchter erzogen worden, daher ihr diſtinguirtes Benehmen und ihre feine Bildung.“ [...]
[...] Bildung.“ „Wte Schade!“ – rief Oſterland. „Warum Schade? Frau Adrienne Burgheimer iſt eine junge Frau, die wohl der Mühe einer Eroberung verlohnt. Dieſe Erobe rung haben Sie bereits gemacht. Ihre Ausſichten ſind alſo die [...]
[...] allervortrefflichſten.“ - - - „Ich muß Ihnen geſtehen, Chevalier, daß Stefanie als Frau Adrienne Burgheimer für mich ſo ziemlich alle Reize eingebüßt hat.“ „Das iſt wieder einmal eine von Ihren deutſchen Ideen!“ – rief Wendenſtein lachend. – „Was kümmert Sie der allerdings [...]
Extra-Felleisen (Würzburger Stadt- und Landbote) Extra-Felleisen 27.01.1876
  • Datum
    Donnerstag, 27. Januar 1876
  • Erschienen
    Würzburg
  • Verbreitungsort(e)
    Würzburg
Anzahl der Treffer: 10
[...] „Warum nicht gar!“ – rief Burgheimer zum Tode erſchrocken. – „Er will ſich mit mir ſchlagen?“ „Das fürchte ich in der That“ – verſetzte Wenden [...]
[...] ſtein, abſichtlich dem ängſtlichen Blicke des Großhändlers ausweichend. „Hören Sie, lieber Baron“ – ſagte Burgheimer, die Hände wie zum Flehen gegen den Hofſecretair erhe bend. – „Sie begreifen, daß ich mich auf ein ſo blut [...]
[...] Wendenſtein ging einige Augenblicke mit geſenktem Kopfe, wie in tiefes Nachdenken verſunken, vor Herrn Burgheimer auf und ab; dieſer verwandte kein Auge von ihm. „Ich fürchte, daß dadurch die Sache nur noch ſchlimmer [...]
[...] von ihm. „Ich fürchte, daß dadurch die Sache nur noch ſchlimmer wird, lieber Burgheimer“ – ſagte Wendenſtein mit dem Tone freundſchaftlicher Theilnahme. – „Sie müſſen näm lich wiſſen, daß Herr Doctor Oſterland für die „Neuzeit“ [...]
[...] Baron! Gibt es denn gar kein Mittel, ein ſolches Un glück zu vermeiden?“ Herr Burgheimer machte ein ſo jämmerliches Ge ſicht, daß Wendenſtein Mitleid zu fühlen begann. „Ich wüßte nur Eines!“ – ſagte er zögernd. „Aber [...]
[...] „da können Sie vollkommen beruhigt ſein. Oſterland iſt nämlich gar nicht verheirathet!“ „Gar nicht verheirathet!“ – rief Herr Burgheimer, die Augen weit aufreißend. – „Aber die Maske?“ „Iſt ihm ebenſo unbekannt wie Ihnen. Er wurde [...]
[...] damit iſt die Sache abgemacht!“ „Ich danke Ihnen, liebſter, beſter Baron!“ - rief Herr Burgheimer, den Hoſſecretair an beiden Händen faſſend. – „Wenn ich nur wüßte, wie ich mich Ihnen für dieſen Freundſchaftsdienſt erkenntlich zeigen ſoll! Nun, [...]
[...] vom Adel habt ja manchmal finanzielle Verlegenheiten. Sollten Sie auch einmal in eine ſolche gerathen, liebſter Baron, ſo vergeſſen Sie nicht, daß Jakob Burgheimer Ihnen Dank ſchuldig und jederzeit bereit iſt, ſeine Schuld abzutragen.“ [...]
[...] Fall, von dem Sie ſprechen, könnte vielleicht früher ein treten, als Sie denken! Für heute haben Sie jedoch nichts zu beſorgen, Herr Burgheimer! Alſo Adieu oder viel mehr auf Wiederſehen drüben bei Munſch!“ Von Herrn Burgheimer bis zur Treppe begleitet, [...]
[...] „Nun“ – ſagte der junge Doctor – „was haben Sie fertig gebracht, Wendenſtein?“ „Zunächſt habe ich Burgheimer eine Höllenangſt in den Leib gejagt, weil ich ihm ſagte, Sie wollten ſich um jeden Preis mit ihm ſchlagen.“ [...]
Extra-Felleisen (Würzburger Stadt- und Landbote) Extra-Felleisen 23.01.1876
  • Datum
    Sonntag, 23. Januar 1876
  • Erschienen
    Würzburg
  • Verbreitungsort(e)
    Würzburg
Anzahl der Treffer: 10
[...] knern!“, V „Zunächſt ſagen Sie mir, Chevalier, iſt Ihnen hier ein Herr Burgheimer bekannt?“ „Allerdings. Burgheimer iſt einer unſerer bedeutend ſten Induſtriellen.“ [...]
[...] höheren Ranges, einige bekanntere Schauſpieler oder Mu ſiker und an den großen Gala-Abenden ſogar einen leib haftigen Grafen, der Herrn Burgheimer viel Geld ſchul dig iſt und deshalb als Tafelaufſatz figuriren muß.“ „Iſt Herr Burgheimer verheirathet?“ [...]
[...] „Bah! Militairadel!“ – ſagte Wendenſtein leichthin.– „Der Alte hat von der Pike auf gedient und iſt einrich tiger Haudegen. So eine Art Burgheimer ins Militai riſche überſetzt. Sie begreifen, Doctor!" "“ „Und Frau Burgheimer?“ [...]
[...] nicht wahr?“. „Sehr möglich! Würde mich auch gar nicht wundern Nach meinem Geſchmacke wäre Herr Burgheimer auch nicht. Aber ſind Sie nun fertig mit Ihrem Verhöre?“ „Sogleich!ÄHerr Burgheimer iſt natürlich eifer [...]
[...] „Das werden Sie jetzt erfahren. Herr Burgheimer ſpielt nämlich in meinem Abenteuer eine hervorragende Rolle. Und nun hören Sie die wunderliche Geſchichte, [...]
[...] „Sie glauben alſo, daß Stefanie in der That Rie“ mand anders als Frau Adrienne Burgheimer ſei?“ – fragte Oſterland etwas kleinlaut. „Können Sie daran zweifeln?“ – erwiederte Wen [...]
[...] „Aber ihr energiſches Dementiren, ihre feine Bild ung, ihr diſtinguirtes Benehmen!“ „Frau Burgheimer iſt in dem Inſtitute für Officiers Töchter erzogen worden, daher ihr diſtinguirtes Beneh men und ihre feine Bildung.“ [...]
[...] men und ihre feine Bildung.“ „Wie Schade!“ – rief Oſterland. - „Warum Schade? Frau Adrienne Burgheimer iſt eine junge Frau, die wohl der Mühe einer Eroberung [...]
[...] Ihre Ausſichten ſind alſo die allervortrefflichſten.“ „Ich muß Ihnen geſtehen, daß Stefanie als Frau Adrienne Burgheimer für mich ſo ziemlich alle Reize ein gebüßt hat.“ „Das iſt wieder einmal eine von Ihren deutſchen [...]
[...] jeden Betrug und werde uich niemals zum Mitſchuldigen eines ſolchen machen, auch nicht, wenn er einem Herrn Burgheimer geſpielt werden ſoll.“ [...]
Der Sammler (Augsburger Abendzeitung) Der Sammler 19.05.1874
  • Datum
    Dienstag, 19. Mai 1874
  • Erschienen
    München
  • Verbreitungsort(e)
    Augsburg; München
Anzahl der Treffer: 10
[...] ben und begleiten Herrn von Wendenſtein auf ſeiner diplomatiſchen Sendung. - Herr Burgheimer bewohnte den ganzen erſten Stock eines [...]
[...] auch, daß ich heute halb und halb als Kartellträger zu Ihnen fomme?“ Hatte ſich Herr Burgheimer ſchon geſtern in Toilette und bei glänzender Beleuchtung nicht allzu vortheilhaft ausgenommen, ſo [...]
[...] Eindruck. Wenn Frau Adrienne Burgheimer an ihrem Herrn und gſpannt. [...]
[...] Herrn Burgheimer's Miene bewies, daß er auch nicht mehr den [...]
[...] Doktor Oſterland iſt wüthend und verlangt Genugthuung.“ " „Aber du lieber Gott! Iſt es denn nicht genug, daß mich die Polizei an die Luft geſetzt hat!“ – rief Herr Burgheimer ängſtlich. – „Welche Genugthuung kann er ſonſt noch verlangen.“ [...]
[...] lich anders handeln kann!“ Wendenſtein ging einige Augenblicke mit geſenktem Kopfe, wie in tiefes Nachdenken verſunken, vor Herrn Burgheimer auf und ab; dieſer verwandte kein Auge von ihm. „Ich fürchte, daß dadurch die Sache nur noch ſchlimmer wird, [...]
[...] gen! – Liebſter, beſter Baron! Gibt es denn gar kein Mittel, ein ſolches Unglück zu vermeiden?“ - Herr Burgheimer machte ein ſo jämmerliches Geſicht, daß Wen denſtein Mitleid zu fühlen begann. [...]
[...] können Sie vollkommen beruhigt ſeyn. Oſterland iſt nämlich gar uicht verheirathet!“ „Gar nicht verheirathet!“ – rief Herr Burgheimer, die Augen weit aufreißend. – „Aber die Maske?“ „Iſt ihm ebenſo unbekannt wie Ihnen. Er wurde zufällig [...]
[...] „Das iſt ja ein wahrer Teufelskerl, dieſer Fuankfurter Doktor!“ rief Herr Burgheimer laut, in ſeiner Freude ganz ver geſſend, daß ſeine Adrienne in dem Nebenzimmer war. – „Sehen Sie, lieber Baron, ich liebe reſolute Leute, und der Streich ge [...]
[...] heit dazu. Ihr Herren vom Adel habt ja manchmal finanzielle Verlegenheiten. Sollten Sie auch einmal in eine ſolche gerathen, liebſter Baron, ſo vergeſſen Sie nicht, daß Jakob Burgheimer Ihnen Dank ſchuldig und jederzeit bereit iſt, ſeine Schuld abzutragen.“ [...]
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