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Suchbegriff: Geigers
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Augsburger Tagblatt 10.12.1848
  • Datum
    Sonntag, 10. Dezember 1848
  • Erschienen
    Augsburg
  • Verbreitungsort(e)
    Augsburg
Anzahl der Treffer: 10
[...] D Mem heutigen Tagblatt ist eine Bila V- f - ge in Betreff des zwiſchen Herrn Kaplan Geiger und Herrn Volkhart obſchwebenden Streites bei. [...]
[...] Verlag der G. Geiger jun'ſchen Buchdruckerei. Verantwortlicher Redakteur Fr, Gräf. [...]
[...] Herrn Kaplan Geiger [...]
[...] Herr Magiſtratsrath A. Volkhart wurde von Herrn Kaplan Geiger offen und ehrlich zu einer politiſchen Erörterung herausgefordert. Statt darauf. irgendwie einzugehen, fand es Hr. A. Volkhart zweckdienlich, mit [...]
[...] und, man darf wohl ſagen, faſt allgemein bezogen wurde. Schon Tags zu vor war in der Stadt, man ſagt auch in einem Weinhaus, die Rede gegan gen, daß Hr. Kap Han Geiger durch den in Ausſicht ſtehenden Artikel mo raliſch vernichtet werden würde. So ſehr nun Alle, die Herrn K. Geiger näher kennen, nur eine gute Meinung von dem ſelben hegen konn [...]
[...] doch nicht wenig betroffen, als ſie den angeblichen Volkhart'ſchen „Vernich tungs“-Artikel zu Geſichte bekamen. Denn Fehlen iſt menſchlich. Aber bald war die Betroffenheit verſcheucht. Denn Hr. K. Geiger forderte Herrn Volkhart öffentlich auf, den mit der Perſon Geigers boshafter Weiſe in Verbindung gebrachten ſchändlichen, weil mit einer „Populations-Multi [...]
[...] einem Geiſtlichen ſein ſoll, Erwähnung gethan. Die Meinung geht vielfältig dahin, daß dieſer Brief nach Abfaſſung des betreffenden Artikels im Anzeig Blatte ſeiner Zeit von dem Hrn. Caplan Geiger geſchrieben worden. Hr. Caplan Geiger forderte Hrn. Volkhart auf, befraglichen Brief abzudrucken, oder ihn vor Gericht, beziehungsweiſe Vermittelungsamt, zu produziren. [...]
[...] bekannten Artikel den Hrn. Kaplan Geiger als Verfaſſer des ſchändlichen Briefes gemeint habe, oder nicht. 5.) Er hat alſo nicht einmal den Muth gehabt, Herrn Kaplan Geiger [...]
[...] lich abzuſtehen: ſo hat er auch nicht den geringſten Schein eines Beweiſes dafür beigebracht, daß jene ſchändliche Anſchuldi gung Herrn Kaplan Geiger irgendwie treffe. Da alſo Herr Volkhart durch die in oft erwähntem Artikel enthaltene ſchändliche Anſchuldigung Herrn Kaplan Geiger entweder treffen wollte, [...]
[...] oder nicht, ſo müſſen es Angeſichts der angeführten Thatſachen alle recht lich geſinnten- und denkenden Männer für folgerichtig halten, daß Herr Ka plan Geiger in jedem Falle vollſtändig gerechtfertigt ſey. Denn hat Herr Volkhart den Herrn Kaplan Geiger mit jener Inzicht nicht gemeint, ſo iſt Herr Geiger nicht einmal angeklagt. [...]
Der Bayerische Landbote 12.06.1858
  • Datum
    Samstag, 12. Juni 1858
  • Erschienen
    München
  • Verbreitungsort(e)
    München
Anzahl der Treffer: 10
[...] München. II. ordentliche Schwurgerichtsſitzung für Oberbayern. 11te Verhandlung am 10. Juni gegen El ſabetha Geiger, led. Wirthstochter und Kellnerin von Gars – wegen Kindsmordes. - Oberſtaatsanwalt: v. Schab; Vertheidiger: Paulus, Acc. [...]
[...] Huber, Scheicher, Keller, Schweyer, Pſchorr, Hell, Kapfhammer. Ein Räthſel in phyſiſcher wie pſychologiſcher Beziehung iſt die heute Angeklagte, Eliſabetha Geiger, ein junges Mädchen von 21 Jahren, beſchuldigt eines der ſchwerſten Verbrechen, das von Umſtänden begleitet iſt, die nur mit Verwunderung aufgenommen [...]
[...] Zuletzt diente ſie beim Fletzingerbräu Stechel in Waſſerburg und im vergangenen Sommer entſtund das Gerede, daß die Eliſab. Geiger ſchwanger ſei; von der Dienſtfrau darüber befragt, leug nete die Geiger aber entſchieden alles ab. Die Ueberzeugung wurde jedoch nicht erſchüttert und die Fletzingerbäuin bedeutete [...]
[...] derholtes Leugnen und Bitten der Eliſ. Geiger, ſie doch zu be [...]
[...] Am 21. Okt. kam der Vater der Eliſ. Geiger nach Waſſerburg und dieſe Gelegenheit wollte die Dienſtfrau benutzen, um mit demſelben bezüglich ſeiner Tochter zu reden; die beabſichtigte Be [...]
[...] demſelben bezüglich ſeiner Tochter zu reden; die beabſichtigte Be ſprechung unterblieb aber, weil die Tochter der Bäuin die Eliſ. Geiger in Kenntniß ſetzte und dieſe ließ ihren Vater, ohne ihn zurückgehalten zu haben, fortgehen. Als die Dienſtfrau die Geiger deßhalb zur Rede ſtellte, bat ſie, ihren Eltern doch nicht dieſen [...]
[...] Jammer zuzufügen, da ja nichts daran ſei. Die Nebendienſt boten machten ähnliche Bemerkungen über den Zuſtand der Eliſ Geiger und es war Niemand mehr im Oktober über ihre Schwanger ſchaft im Zweifel. Am 31. Okt. Nachmittags 4 Uhr wurde die Eliſ. Geiger unwohl und erſuchte die Köchin, für ſie im [...]
[...] die Eliſ. Geiger unwohl und erſuchte die Köchin, für ſie im Gaſtzimmer zu bedienen; die Dienſtfrau begab ſich nun alsbald an das Bett der Geiger und ihrem Scharfblick war es nicht entgangen, daß jetzt die Stunde gekommen. Auf den neuen. Vorhalt ſetzte die Geiger die Aeußerung entgegen: „Jetzt iſt's [...]
[...] den.“ Deſſenungeachtet fand ſich die Fletzingerbräuin veranlaßt, den Gerichtsarzt Dr. Stadelmaier zu rufen. Bis zur Ankunft deſſelben war Eliſ. Geiger wieder mit ihrem Dienſte als Kell nerin beſchäftigt, ſie bediente die in der Wirthsſtube befindlichen [...]
[...] unter der fortwährenden Beheuerung, daß ihr nichts fehle, ver weigerte ſie die ärztliche Unterſuchung, aber der Gerichtsarzt er kannte aus verſchiedenen Anzeichen, daß die Eliſ. Geiger bereits entbunden habe und nun wurde im Haus nachgeſucht. Wirklich [...]
Allgemeine Zeitung 28.03.1812
  • Datum
    Samstag, 28. März 1812
  • Erschienen
    München
  • Verbreitungsort(e)
    Tübingen; Stuttgart; Ulm; Augsburg; München
Anzahl der Treffer: 10
[...] Hat. minalxrozesseS. Sin aus der Schweiz gebürtiges Frauenzknk mer, Namens Geiger, hatte in vertrauten Verhallnissen, mit einem reichen vberelsasfer Juden gelebt, und vemelven vermochr, sie auf einer angeblich nach Hamburg anzustellenden Reise bis [...]
[...] mz Geldes vorzustreken, welche sie ihm in Karlsruhe, wo s« von Landau auS Geld beziehen sollte, wieder auszuzahlen »er« sprach. Dieselbe Madame Geiger hatte sich zuvor einige Seit in Cernay aufgehalten, wo sie mit einem dorr mohnenden Gra« veur, Barbier, ungeachtet dieser seit mehreren Jahren verhei« [...]
[...] rathet war, in genauer Verbindung stand. Wie aus mehrer« Umstanden erhellt, kamen beide überein, den Begleiter der Mad. Geiger auf der Reise nach Karlsruhe zu berauben , und ihn wenigstens außer Stand zu sezen ihnen weiter zu folgen. Der Jude trat mir Mad. Geiger von Basel aus die Reise nach [...]
[...] Karlsruhe durch das Elsaß an. Barbier war ihnen vorauSge» gangen. Jene , die in einem Kabriolet ohne weitere Begleitung als die eines Kindes der Mad. Geiger fuhren, waren Willens bei Breisach über den Rhein zu gehen , und ihre Reise nach Karlsruhe auf dem rechten Rheinufer sortzusezen. Allein d« [...]
[...] sezten sie ihren Weg auf dem linken Rheinufer fort, und übe» nachreten zu Markolsheim. Barbier, der bereits zu Neu-Bret« fach eine geheime Unterredung mit Mad. Geiger gehabt hatte , folgte nach Markolsheim, wo er sie neuerdings insgeheim sprach. Am frühen Morgen verreisten die Geiger und der Jude von [...]
[...] sender, der dieselbe Stratie kommt, macht Anzeige davon iu Markolsheim. Man eilt zum Walde , allein man findet nur De» Leichnam des Juden; die Geiger und der Barbier w»ren »er, fchwunden. Erstere war indessen mit dem Kabriolet des Juden, dessen Effekten und Baarschaft in einem Wirthshanse am Rhei» [...]
[...] trist und den Schiffern verbiet«, die fremde Person abreisen z« lassen, indem in der Nachbarschaft «in Mord verübt morde» sey. Mad. Geiger muß sich mit de» Effekten und dem Aabrio, let wieder ans Land begeben. Allein sie weiß demungeachttt die deutschen Schiffer zu gewinnen nnb geht eine Viertelst»»«« [...]
[...] Geiger , und sie wird auf der Insel in VerHaft genommen und «uegeliesert. Barbier, der sich ungeachtet seiner Wunde auf dem Felde verstell hatte, wird ebenfalls aufgefunden, und [...]
[...] tigen Tribunal die Information beginnt. Barbier macht vor diesem Beamten eine umständliche Deklaration über den Vor fall. Er gesteht / daß er mir der Geiger verabredet hatte , d'en Juden zu plündern und mit ihr nach Deutschland zu entfliehen, nachdem sie Jenen außer Stand gesezt hätten, sie zu verfolgen; [...]
[...] Markolsheim gehabt, Alles ins Reine gebracht worden sep ; daß tin auf der Straße von Barbier hingewvrfencs Schnupftuch das Signal für Madame Geiger gewesen sey, den Juden zu bewe gen, von dem Kabriolet herabzusteigen und es aufzunehmen; daß Barbier sogleich aus dem Walde, wo er sich aufhielt, her [...]
Wasserburger Wochenblatt 13.06.1858
  • Datum
    Sonntag, 13. Juni 1858
  • Erschienen
    Wasserburg
  • Verbreitungsort(e)
    Wasserburg a. Inn; Haag i. OB.
Anzahl der Treffer: 10
[...] Auf der Anklagebank ſitzt. Eliſabeth Geiger, 21 Jahre alt, katholiſch, ledige Wirthstochter und Kellnerin von Gars, Ldgs. Waſſerburg, wegen Kindsmordes. [...]
[...] Waſſerburg, wegen Kindsmordes. Thatbeſtand: Die Angeklagte iſt die Tochter der Wirthsehe leute Geiger von Gars und trat ſchon mit dem 16. Jahre in Dienſt, wo ſie ſich fortwährend den Ruf eines arbeitſamen, fleißigen und wohlgeſitteten Mädchens erwarb. Ihr letzter Dienſt war beim Fle [...]
[...] wohlgeſitteten Mädchens erwarb. Ihr letzter Dienſt war beim Fle zingerbräu, Engelbert Stechel, zu Waſſerburg. Im Sommer 1857 entſtund das Gerede, daß Eliſabeth Geiger ſchwanger ſei, ſie wurde darum von ihrer Dienſtfrau und andern Perſonen angeſprochen, leugnete aber hartnäckig, daß ſie ſich in dieſem Zuſtande befinde. [...]
[...] dem bereits benannten Zuſtande ſei. Auch dazumal widerſprach die E. Geiger die Schwangerſchaft, und ließ ſich die Dienſtfrau herbei, dieſelbe noch einige Zeit zu behalten. Als am 21. Okt. der Vater der Beſchuldigten in das Fletzingerbräuhaus zu Waſſer [...]
[...] ſprache zu nehmen, und ihn zu beſtimmen, daß er ſeine Tochter zu ſich nehme. Die beabſichtigte Beſprechung unterblieb jedoch, weil die Tochter der Bräuin - die E. Geiger hievon unterrichtete, worauf dieſe ihren Vater fortgehen ließ, ohne von deſſen Weggehen ihrer Dienſtfrau Kenntniß zu geben. Als die Dienſtfrau die Geiger [...]
[...] Jammer zuzufügen, da ja nichts daran ſei. Die Neben-Dienſt boten machten ähnliche Bemerkungen über den Zuſtand der Eliſe Geiger, und es war Niemand mehr im Oktober über ihre Schwan gerſchaft im Zweifel. Am 31. Oktober Nachmittags 4 Uhr wurde die E. Geiger unwohl, und erſuchte die Köchin, für ſie im Gaſt [...]
[...] die E. Geiger unwohl, und erſuchte die Köchin, für ſie im Gaſt zimmer zu bedienen; die Dienſtfrau begab ſich nun alsbald an das Bett der Geiger, und es war ihr nicht entgangen, daß jetzt die Stunde gekommen. Auf den neuen Vorhalt ſetzte die Geiger die Aeußerung entgegen: „Jetzt iſt's mir ſchon g'nug, auf d'Letzt muß [...]
[...] man ſchlecht auch noch werden.“ Deſſenungeachtet fand ſich die Fletzingerbräuerin veranlaßt, den Gerichtsarzt zu rufen. Bis zur Ankunft deſſelben war E. Geiger wieder mit ihrem Dienſte als Kellnerin beſchäftigt; ſie bediente die in der Wirthsſtube befindlichen Gäſte mit Bier, welches ſie aus der anſtoßenden Schenke zu holen [...]
[...] theuerung, daß ihr nichts fehle, verweigerte ſie die ärztliche Unter ſuchung, allein der Gerichtsarzt erkannte aus verſchiedenen Anzei dhen, daß die Eliſe Geiger bereits entbunden habe, und nun wurde im Hauſe nachgeſucht. Man fand in der Schenke wirklich ein neugebornes Kind, das [...]
[...] theidigung durchgeführten Annahme der Fahrläßigkeit ſich anſchlieſ ſen, daher dieſelben die an ſie geſtellten Fragen bejahten, worauf der Gerichtshof die Eliſe Geiger zur Zuchthausſtrafe auf unbeſtimmte Zeit verurtheilte. [...]
Österreichische Wochenschrift für Wissenschaft und Kunst Bd. 2, S. 404 1872
  • Datum
    Montag, 01. Januar 1872
  • Erschienen
    Wien
  • Verbreitungsort(e)
    Wien
Anzahl der Treffer: 10
[...] Vorträge von L. Geiger. Stuttgart 1871. [...]
[...] Unter den Sprachforſchern, die in letzter Zeit hervortraten, nimmt der früh verſtorbene Geiger einen der vorderſten Plätze ein. Denn kamen ihm viel leicht an Umfang gründlichen Wiſſens nicht wenige der Fachgenoſſen gleich, ſo übertraf er doch die meiſten durch die Tiefe und Neuheit ſeiner Anſichten, durch [...]
[...] viel wir wiſſen, mit aller Myſtik brach und die Frage nach naturforſchender Methode in Angriff nahm. Doch nicht von dieſen Unterſuchungen ſoll hier die Rede ſein. Nach L. Geigers plötzlichem Tode hat ſein Bruder Alfred eine Reihe theils ſchon veröffentlichter, theils noch unbekannter Vorträge in einem Büchlein geſammelt und damit einen höchſt werthvollen Nachlaß in unſere [...]
[...] Solche Gegenden ſind, ſo viel wir wiſſen, in der alten Welt nur die des oberen Nils und Aegypten. Die Sprachforſchung führt uns nach Geiger an diejenige Stufe der Menſchheit, auf welcher die Sprache ſich erſt zu bilden begann, damit aber auch an die der Vernunft ſelbſt; für die Abhängigkeit des Denkens vom Sprechen, [...]
[...] der Sprache, wird ein intereſſanter Verſuch gemacht, das relative Alter des Werkzeugs feſtzuſtellen. „Der Menſch hat die Sprache vor dem Werkzeug und vor der Kunſtthätigkeit.“ Geiger führt zum Beweiſe an, daß Mahlen, lat. molo, zur verbreiteten Wurzel mar gehörig, urſprünglich bedeutete, mit den Fingern zerreiben, ſo daß die Werkzeugsthätigkeit nach der einfachern älteren [...]
[...] ſtandes, ſondern als eine der inſtinctiven Schöpfungen des menſchlichen Geiſtes bezeichnet. Geiger geht weiter zurück als alle jene, welche bisher die Entſtehung der Schrift zum Gegenſtande ihrer Unterſuchung gemacht haben. Daß man Bilder zeichnete, um Vorfälle zu fixiren und zu verewigen, iſt ihm noch nicht Erklärung [...]
[...] Uebung, Menſchen und Thiere durch Einritzung von Zeichen kenntlich zu machen, entwickelt ſich eine weitere Anwendung ſchreibender Thätigkeit auf Gegenſtänden, Rudern und Booten, Waffen und Hausgeräth. Geiger erinnert daran, daß die älteſten erhaltenen chineſiſchen Schriftreſte Aufſchriften auf Weihegefäßen ſind. Ein ritzungen von Bildzeichen auf der Rinde von Bäumen ſcheinen eine weitere frühe An [...]
[...] Frage nicht beantworten und verzichtet darauf die genaue Verkettung aller Vorgänge in jenen weit entrückten Zeiten ſchon jetzt durchſchauen zu wollen. Sehen wir nun, wie Geiger der Schwierigkeiten Herr zu werden ſucht. Der Menſch war einſt Roheſſer, er zerriß mit Händen und Zähnen das blutige Fleiſch der erlegten Jagdthiere. Wer möchte ihn um dieſen Genuß beneiden? [...]
[...] damit begnügte, den Gebrauch jenes älteſten Feuerzeuges aus dem alltäglichen Leben in den Sonnencultus zu übertragen, aus dem die Nothfeuer ihre Ent ſtehung nahmen, behauptet Geiger, daß man die Feuerquirle vielmehr zu Zwecken der Götterverehrung erfand und erſt ſpäter auch im praktiſchen Leben verwenden lernte. Das Feuer iſt ihm zufolge eine religiöſe Entdeckung, es iſt „aus der [...]
[...] gen der Fauna und in den Nahrungspflanzen vorliegt, in einem nördlichen Klima, entſprechend dem von Deutſchland, müſſen gewonnen haben. Wo die Loslöſung der ario-helleniſchen Völkergruppen ſtattgefunden, ſcheint Geiger ſpäterer Forſchung vorbehalten zu haben; der Aufſatz hatte ſeine Vollendung noch nicht erhalten als der Tod den Verfaſſer vom Schauplatze ſeiner Arbeiten [...]
Der Verkündiger oder Zeitschrift für die Fortschritte und neuesten Beobachtungen, Entdeckungen und Erfindungen in den Künsten und Wissenschaften und für gegenseitige Unterhaltung 04.04.1812
  • Datum
    Samstag, 04. April 1812
  • Erschienen
    Nürnberg
  • Verbreitungsort(e)
    Nürnberg
Anzahl der Treffer: 10
[...] würdigſten Umſtände dieſes Kriminalprozeſſes. Ein aus der Schweiz gebürtiges Frauenzimmer, Na mens Geiger, hatte in vertrauten Verhältniſſen mit einem reichen oberelſaſſer Juden gelebt, und den ſelben vermocht, ſie auf einer angeblich nach Ham [...]
[...] auszuzahlen verſprach. Dieſelbe Madame Geiger hatte ſich zuvor einige Zeit in Cerney aufgehalten, [...]
[...] nach Karlsruhe zu berauben, und thn wenigſtens auſ ſer Stand zu ſetzen ihnen weiter zu folgen. Der Ju de trat mit Mad. Geiger von Baſel aus dte Reiſe [...]
[...] ihnen vorausgegangen. Jene, die in einem Kab. riolet ohne weitere Begleitung als die eines Kindes der Mad. Geiger fuhren, waren Willens bey Brei ſach über den Rhein zu gehen, und ihre Reiſe nach Karlsruhe auf dem rechten Rheinufer fortzuſetzen. [...]
[...] teten zu Markolsheim. Barber, der bereits zu Neu - Breſach eine geheime Unterredung mit Mad. Geiger gehabt hatte, folgte nach Markolsheim, wo er ſie neuerdings insgeheim ſprach. Am frühen Morgen verreiſten die Geiger und der Jude von [...]
[...] Körper des Juden ſitzend; Barbier ſelbſt war durch einen Meſſerſtich verwundet. Gleich darauf erblickt er die Geiger mit ihrem Kinde am Eingange des nahen Waldes. Er eilt zur Mühle zurück, um ſei nen Vater von dem Vorfall zu benachrichtigen; ein [...]
[...] zeige davon in Markolsheim. Man eilt zum Walde, allein, man findet nur den Leichnam des Juden; die Geiger und der Barbier waren verſchwunden. Er ſtere war indeſſen mit dem Kabriolet des Juden, deſ ſen Effecten und Baarſchaft in einem Wirthshauſe [...]
[...] über den Rhein und eilt zur badiſchen Oberbehörde, welche die Schiffer verhören läßt. Dieſe geben nun Bericht von dem Aufenthaltsorte der Geiger, und ſie wird auf der Inſel tn Verhaft genommen und ausgeliefert. Barbier, der ſich ungeachtet ſei [...]
[...] die Information beginnt. Barbier macht vor die fem Beamten eine umſtändliche Deklaration über deu Vorfall. Er geſteht, daß er mit der Geiger ver abredet hatte, den Juden zu plündern und mit ihr nach Deutſchland zu entfliehen, nachdem ſie Jenen [...]
[...] Strafe der öffentlichen, Arbeiten auf Lebenszeit, zur Ausſtellung an den Schandpfahl:c. Barbier hat ſich dem Urtheil unterworfen; Mad. Geiger hingegen ſich an den Kaſſationshof in Paris gewendet, umAbän derung des gegen ſie gefällten Urtheils auszuwirken. [...]
Die Bremse 18.02.1877
  • Datum
    Sonntag, 18. Februar 1877
  • Erschienen
    München
  • Verbreitungsort(e)
    München
Anzahl der Treffer: 10
[...] wurſt“ in mehreren Exemplaren vertreten war. 2. Kleine Privat u n t er haltung der Ludwigs männer, wobei Herr Geiger den dramatiſchen Scherz: „Die Abſcheu - Erklärung“ gelungen arrangirte. 3. Geſellſchaftsabend der Patrioten vom Lehel, [...]
[...] Abſcheu - Erklärung“ gelungen arrangirte. 3. Geſellſchaftsabend der Patrioten vom Lehel, vorzüglich amuſant durch Wiederholung des Geiger'ſchen Scherzes und Neuauſführung des Stückes: „Der Aus ſchluß oder Negerrache“, in Seene geſetzt von Joh. B. [...]
[...] Komödie: „Das Wunderkind“ oder: „Wie Einer ſchon in der Wiege politiſche Reden beurtheilen kann“, inſcenirt von Hermann Geiger. 6. Faſchingspoſſe: „Die unverſchämte Lüge“ oder: „Einer der nicht dort geweſen ſein will“, ditto von [...]
[...] 6. Faſchingspoſſe: „Die unverſchämte Lüge“ oder: „Einer der nicht dort geweſen ſein will“, ditto von Geiger. 7. Tanz unterhaltungen, Picknicks u. ſ. w. jeden Tag ad infin. [...]
[...] angreife. Von Bayonneten habe ich überhaupt früher nie etwas gehört. Hermann Geiger. [...]
[...] Ein neues Weak von dem auf dieſem Gebiete als ſchriftſtelleriſche Capazität bekannten Autor Hermann Geiger iſt erſchienen: „Das Lügen.“ Als beſonders intereſſant dürfte die Abtheilung zu bezeichnen ſein, welche Häßlichkeit und In opportunität dieſes Laſters [...]
[...] unſers Ruhmes werde. Das Paſtoralblatt vom 30. Februar 1786 kennzeichnet dieſe Behauptung als gänzlich unwahr. Hermann Geiger. Correspondent der „Germania“. [...]
[...] Ameier. Sie, warum läßt denn der Geiger den Kopf ſo hängen? Bemeier. Weil ihm der Fiedelbogen über die eigenen Ohren – Ameier. Hör'n S' auf! [...]
[...] rufe ich mich auf ſämmtliche Jahrgänge des Paſtoral blattes. Hermann Geiger. [...]
[...] des Paſtoralblattes“, wo kein Wort ſteht, daß ich oder einer der Andern dafür belohnt worden ſei. Hermann Geiger, gekränkt, aber unſchuldig [...]
Augsburger Tagblatt 28.12.1848
  • Datum
    Donnerstag, 28. Dezember 1848
  • Erschienen
    Augsburg
  • Verbreitungsort(e)
    Augsburg
Anzahl der Treffer: 9
[...] Cither Klang nicht erwarten. Achilleis. Von einer Reiſe zurückkehrend leſe ich erſt heute das letzte Wort des Hrn. Kaplans Jakob Geiger im Tagblatte vom 24. Dezember. – Als perſönlich betheiligt und berührt erlaube ich mir dem Publikum zur Prüfung zu unterſtellen, wie folgt: - 1) Nach der jetzigen Sachlage ſoll für Herrn Geiger deßhalb eine polemiſche Veranlaſſung vor [...]
[...] gelegen ſeyn, weil Herr Volkhart auf der einen Seite Unabhängigkeit von Rom g 2c gewünſcht, und auf der andern Seite geſagt habe, daß er jede Religion hochachte 2c. 2c. Dieſer Widerſpruch habe Hrn. Geiger zu ſeiner Polemik veranlaßt. – Ich will dies dem Hrn, Geiger glauben, denn ich habe jetzt keinen Grund mehr, ihn für unredlich zu halten. Allein ich meines unzielſetzlichen Erachtens ſehe keinen Widerſpruch. Nach der herrſchen den Philoſophie (und wir müſſen [...]
[...] kann ich nur die fraglichen Principien zur Rettung Deutſchlands von Hrn. Volkhart erblicken, und an dieſe hat ſich Hr. Geiger nicht gemacht. 2) Hr. Kaplan Geiger hat jetzt erklärt, daß es ihm nur um dieſe Dinge zu thun geweſen, und ich muß dieſes auf die Verſicherung des Hrn. Geiger hin glauben. – Allein vorher vermu [...]
[...] Scbtedsmanner gewählt habe. – Bei uns iſt aber ein Ehrengericht gleich einem Compromiß, und ſolche Dinge kann man nicht ſo geradezu ignoriren, wenn man ſich in der Preſſe umthut. Des Pudels Kern fallt von ſelbſt in das Dilemma, daß entweder Andere oder Herr Geiger ſelbſt den citrten Brief auf Herrn Geiger bezogen. – Im erſten Falle konnte ja Herr Geiger ſolche Bezie hungen, welche 1chon ſelbſt wieder Injurien ſind, gegen dieſe Dritte verfolgen; im zweiten Falle [...]
[...] citrten Brief auf Herrn Geiger bezogen. – Im erſten Falle konnte ja Herr Geiger ſolche Bezie hungen, welche 1chon ſelbſt wieder Injurien ſind, gegen dieſe Dritte verfolgen; im zweiten Falle aber ſtand thm der Rechte weg gegen Hrn. Volkhart offen. – Hr. Geiger hat keines von beiden gethan; Hr. Geiger wollte aber von Ä Volkhart eine Erklärung deßhalb, nicht weil er, ſon dern weil die ganze Stadt den famoſen Brief auf Hrn. Geiger bezogen – Dies verſtehe, wer's [...]
[...] chem das Heft fehlt - 4) Ich will endlich nicht beſtreiten, daß Hr. Volkhart die Liebespflicht gehabt hat, auf Ver langen des Hrn. Kaplans Geiger die Beziehung desſelben zu dem famoſen Liebsbrief zu erklären. - Aletn es war nur eine moraliſche Pflicht, welche man bekanntlich auf keine Weiſe abnöthi en kann, und deren Erfüllung Hr. Geiger bei ſeinem Auftreten auch nicht erwarten konnte. –, [...]
[...] en kann, und deren Erfüllung Hr. Geiger bei ſeinem Auftreten auch nicht erwarten konnte. –, er ſich auf der Arena herumtummelt muß von ſeinem Gegner nicht erwarten, daß er ihm den Schmu abputze, falls er von ihm beſpritzt worden. – Das denkende Publikum, und Hrn. Geiger wird es wahrſcheinlich nur um deſſen Achtung zu thun ſeyn, beurtheilt die Kämpfer nicht nach dem Staub den ſie machen, ſondern nach den ſcharfen Hieben, welche ſie ſich verſetzen. [...]
[...] dem Staub den ſie machen, ſondern nach den ſcharfen Hieben, welche ſie ſich verſetzen. 5) Was endlich meine perſönliche Stellung in dieſer Sache betrifft, ſo wird den ehrlichen Männern aller Parteien genügen, wenn ich ſage, daß ich weder Hrn. Völkhart, noch Hrn. Geiger Ä* kenne. – Stolz aber bin ich auf das Zeugniß, welches mir Hr. Geiger ſelbſt gibt, wenn tr. 1agt: [...]
[...] Verlag der G, Geiger jun.'ſchen Buchdruckerei. Verantwortlicher Redakteur Fr. Gräf. (Lit. B, Nr. 2G6 am Zeugplatz.) [...]
Bamberger neueste Nachrichten 16.01.1875
  • Datum
    Samstag, 16. Januar 1875
  • Erschienen
    Bamberg
  • Verbreitungsort(e)
    Bamberg
Anzahl der Treffer: 10
[...] I. Ordentl. Schwurgerichtsſitz für Oberfr. im Jahre 1875 5. Verhandlung. Anklage gegen den Flößer und Muſikus Andreas Geiger von Zeyern wegen Brandſtif tung und Sachbeſchädigung. # Der Flößer und Muſiker Andreas Geiger von é [...]
[...] zu 300 fl. an den Gaſtwirth Heinrich Kleilein in Ober # rodach, welche dieſer an den Gaſtwirth Hofmann in Zeyern sº zedirt hat und welche Letzterer wider Geiger zur gericht. Wº lichen Austragung brachte. In der Bruſt des Geiger N entſtand hierüber heftiger Groll auf Kleilein und Hofmann, [...]
[...] zugefügt. Dieſe Sachbeſchädigungen verübt zu haben wird zu nächſt dem Geiger zur Laſt gelegt. Bezüglich der z. N. [...]
[...] „iv zur That bereits erwähnt, bezüglich der anderen iſt in dieſer Hinſicht anzuführen, daß Geiger auf Floßhänd [...]
[...] rüher ihm (dem Geiger) gehörten, verſteigert hatte, und [...]
[...] figurirt hat. Seine feindlichen Geſinnungen gegen dieſe Perſon ließ Geiger gleichfalls in mehreren bedrohlichen Neußerungen offen zu Tage treten und obſchon mehrere Zeugen ihn bei Verübung einzelner jener Beſchädigungen [...]
[...] Zeugen ihn bei Verübung einzelner jener Beſchädigungen ſogar geſehen haben und nach den Beweiserhebungen nicht entfernt ein Zweifel beſtehen kann, daß nur Geiger die [...]
[...] Nachbargebäude nur der herrſchenden Windſtille zu ver danken war. Verdacht der Brandlegung erhob ſich als bald wider Geiger. Dieſer hatte ja ſchon wie oben an geführt im Juli dem Kleilein mit Brandſtiftung gedroht, ja 2 Tage vor dem Brandausbruche äußerte er zu Klei [...]
[...] liefert denn auch eine ganze Reihe der ſchlagendſten Ueber führungsmomente wider ihn, (es ſei als ſolcher nur her vorzuheben, daß Geiger kurz vor dem Brandausbruche vom Brandplatze herkommend von einer Zeugin geſehen wurde), ſo daß nach dem Ergebniſſe der Verhandlung [...]
[...] trotz ſeines Leugnens ein Zweifel an ſeiner Schuld gar nicht aufkommen kann. Nach kurzer Berathung wurde denn auch Geiger ganz nach der Anklage durch die Ge ſchwornen (Obmann Mößmeringer) ſchuldig geſprochen und [...]
Nürnberger Kurier (Nürnberger Friedens- und Kriegs-Kurier) 14.06.1858
  • Datum
    Montag, 14. Juni 1858
  • Erschienen
    Nürnberg
  • Verbreitungsort(e)
    Nürnberg
Anzahl der Treffer: 10
[...] ein Kindsmord verhandelt, der nnter den merkwürdigſten Umſtänden von der Mutter, einem 21 Jahre alten Mädchen, begangen wurde. Eliſabetha Geiger, die Tochter der Wirthsleute Geiger zu Gars, Ldg. Waſſerburg, kam ſchon im 16. Lebensjahre aus dem elterlichen Hauſe in fremde Dienſte, [...]
[...] teten Mädchens erwarb. Zuletzt diente ſie beim Fletzingerbräu Stechel in Waſſerburg und im vergangenen Sommer entſtund das Gerede, daß die Eliſ. Geiger in der Hoffnung ſei; von der Dienſtfrau darüber befragt, leugnete die Geiger aber ent ſchieden alles ab. Die Ueberzeugung wurde jedoch nicht er [...]
[...] ſchüttert und die Fletzingerbräuin bedeutete ihr, daß ſie auf Michaeli den Dienſt verlaſſen müſſe. Auf wiederholtes Läug nen und Bitten der E. Geiger, ſie doch zu behalten, ließ ſich die Wirthin herbei und ſah einige Wochen zu. Am 21. Okt. kam der Vater der E. Geiger nach Waſſerburg und dieſe Ge [...]
[...] legenheit wollte die Dienſtfrau benutzen, um mit demſelben bezüglich ſeiner Tochter zu reden; die beabſichtigte Beſprechung unterblieb aber, weil die Tochter der Bräuin die E. Geiger in Kenntniß ſetzte und dieſe ließ ihren Vater, ohne ihn zurückge halten zu haben, fortgehen. Als die Dienſtfrau die Geiger [...]
[...] Jammer zuzufügen, da ja nichts daran ſei. Die Nebendienſt boten machten ähnliche Bemerkungen über den Zuſtand der E. Geiger und es war Niemand mehr im Oktober über ihren Zuſtand im Zweifel. Am 31. Okt. Nachmittags 4 Uhr wurde die Geiger unwohl und erſuchte die Köchin für ſie im Gaſt [...]
[...] die Geiger unwohl und erſuchte die Köchin für ſie im Gaſt zimmer zu bedienen; die Dienſtfrau begab ſich nun alsbald an das Bett der Geiger und ihrem Scharfblick war es nicht entgangen, daß jetzt die Stunde gekommen. Auf den neuen Vorhalt ſetzte die Geiger die Aeußerung entgegen: „Jetzt iſt's [...]
[...] nichts fehle, verweigerte ſie die ärztliche Unterſuchung, aber der Gerichtsarzt erkannte aus verſchiedenen Anzeichen, daß die E. Geiger bereits entbunden habe und nun wurde im Haus. nach geſucht. Kind; dasſelbe lag unter dem Fußlager in dem ſonſt vor dem [...]
[...] im Gehirn. Das ärztliche Gutachten geht daher auch in Be rückſichtigung noch mehrerer Nebenumſtände dahin, daß das lebendige und lebensfähige Kind der Eliſ. Geiger eines gewalt ſamen Todes und zwar in Folge der Kopfverletzungen geſtor [...]
[...] das Kind wie ein Fiſch an dem Schenkſtuhl - oder an einem Faß abgethan worden ſein. Als Motiv zu dieſer gräßlichen That führt die Auklage ferner auf, daß Eliſ Geiger keinen [...]
[...] Februar die Zeit geweſen ſein muß. – Eliſe Geiger wurde durch den Wahrſpruch der Geſchwornen des Verbrechens des Kindsmords ſchuldig erklärt und vom Gerichtshof zum Zucht [...]
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