Volltextsuche ändern

6535 Treffer
Suchbegriff: Leoni
Datum

Momentan möglich für Der gerade Weg/Illustrierter Sonntag


Blätter zur Kunde der Literatur des Auslands (Das Ausland) Bätter zur Kunde der Literatur des Auslands 10.02.1836
  • Datum
    Mittwoch, 10. Februar 1836
  • Erschienen
    Stuttgart; Augsburg
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Augsburg; Tübingen; München
Anzahl der Treffer: 10
[...] von Niemand Befehle an und verlaſſe Venedig wenn es mir ge fällt. – Ich glaube Sie zu verſtehen, Mademoiſelle, ſagte ent rüſtet Buſtamente, Leoni iſt in Venedig! – Juliette war wie von einem elektriſchen Schlage erſchüttert. Was ſagſt du? Leoni in Venedig ? rief ſie halb wahnſinnig, und warf ſich in Aleo's [...]
[...] Buſtamentes ihr aufgedrungener Großmuth und Zärtlichkeit, der ſie ſogar aufforderte, ihr ſchmerzenſchweres Herz ganz vor ihm auszuſchütten, offen und frei von Leoni zu ſprechen, willigte ſie ein, ihm die Geſchichte ihres Lebens und ihrer Liebe zu Leoni zu erzählen. [...]
[...] und legte eine Hand, die mir wie von Metall ſchien, auf Leoni's Schulter. Leoni blieb wie vom Blitz getroffen ſtehen und nickte bejahend mit dem Kopf, als ob er in dieſem entſetzlichen Still [...]
[...] ſchweigen eine Frage oder eine Forderung errathen hätte. Jetzt entfernte ſich Henryet und ich konnte meine Füße wieder erheben. Ich folgte Leoni in das Boudoir und ſank, ſo blaß und beſtürzt wie er auf die Ottomane.“ Leoni warf ſich ihr zu Füßen, erklärte, er ſey verloren, [...]
[...] krank im Bette liege, oder ob ich wie eine Wahnſinnige mit einem Weſen, das mir Schauer einflößte, in einen Walzer hinein geſchleudert ſey? Dann erinnerte ich mich, daß Leoni mich abho len ſollte. Ich betrachtete meine Mutter, die leichten Sinnes und fröhlich durch den Kreis der Walzenden hinzufliegen ſchien. [...]
[...] und daß ſeine Blicke mein dem ſeinen zugewandtes Antlitz ver ſchlangen. Ich wollte ſchreien und fliehen. Da beſann ich mich auf die Worte Leoni's: mein Schickſal iſt noch eine Stunde in ſeiner Hand! Ich überwand mich. Wir blieben einen Augen blick ſtehen. Er ſprach zu mir. Ich hörte nicht und antwortete [...]
[...] und meine nackten Schultern ſtreifen. Ich brauchte mich nicht umzuwenden, ich erkannte den kaum vernehmbaren Athemzus Leoni's. Ich verlangte an meinen Platz zurückgeführt zu werden [...]
[...] In einem Augenblick bot mir Leoni im ſchwarzen Domino die Hand. Ich folgte ihm. Wir durchſchnitten das Gewühl und entgingen, ich weiß nicht durch welches Wunder, dem eiferſüch [...]
[...] Pferdewechſel auszuſteigen. Dann machten ſie Halt in einem vom Weg abgelegenen, ſonderbaren Hauſe. Hier wurden erſt die reichen Ballkleider abgelegt und Juliette bat Leoni, der über ſeiner Beſorgniß ſeine Zärtlichkeit beinah vergaß, die Koſtbarkeiten zu rückzuſenden, welche ſie wirklich in einen Koffer zuſammenpacken [...]
[...] ſah. Nach kurzer Raſt ging es weiter, und ähnliche Nachtlager empfingen ſie noch mehrere Male. Je weiter ſie kamen, je hei terer und zärtlicher ward Leoni. Sie erreichten Genf, ruhten ſich aus und bezogen dann eine reizende Einſiedelei in einem Thale des Lago maggiore. [...]
Blätter zur Kunde der Literatur des Auslands (Das Ausland) Bätter zur Kunde der Literatur des Auslands 20.02.1836
  • Datum
    Samstag, 20. Februar 1836
  • Erschienen
    Stuttgart; Augsburg
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Augsburg; Tübingen; München
Anzahl der Treffer: 10
[...] vollen Geſpräch nahm ſie ab, daß ſie von Henryets Anweſen heit wußten und mit Planen umgingen, ſich ſeiner zu entledigen. Leoni wollte ſich mit ihm ſchlagen, der Marquis ihn meuchel morden. ueber ihren verruchten Anſchlägen, wobei der Marquis [...]
[...] lieb, und Juliette, obgleich oft von bitterer Eiferſucht gequält, pflegte die arme Kranke in den Tagen des herannahenden To des. Leoni ſah hoffnungsvoll der Erfüllung ſeiner Ausſichten auf die Erbſchaft entgegen, als eines Tags der Fürſtin ein Brief zugeſtellt wurde, nach deſſen Leſung ſie ohnmächtig hinſank. [...]
[...] auf die Erbſchaft entgegen, als eines Tags der Fürſtin ein Brief zugeſtellt wurde, nach deſſen Leſung ſie ohnmächtig hinſank. Leoni las den Brief; er war von dem Vicomte Chalm und ent [...]
[...] deckte der Fürſtin Leoni's Verhältniß zu Juliette. Leoni und der Marquis Lorenzo waren allein im Zimmer; Julietten ſchik ten ſie hinaus; eine ſchlimme Ahnung durchzuckte ſie, daß ſie [...]
[...] ten ſie hinaus; eine ſchlimme Ahnung durchzuckte ſie, daß ſie ſogleich wieder zurückkehrte, ſie ſchüttete der Kranken die letzte Arznei ein, und in ihren Armen verſchied ſie. Leoni ward der Erbe ihres Vermögens. Auf eine Anklage wegen unzweifelhaf ter Vergiftung wurden er und Juliette verhaftet und unterſucht, [...]
[...] ter Vergiftung wurden er und Juliette verhaftet und unterſucht, aber freigeſprochen. Der allein ſchuldige Marquis hatte ſich davon gemacht. Jetzt fing Leoni wieder ſein verſchwenderiſches, leichtſinniges Leben an, und vernachläſſigte wieder Julierten. Während Leoni den größten Theil des neuen Reichthums auf [...]
[...] Mutter todkrank ſey, rief ſie nach Brüſſel, ſie eilte hin, erhielt die Verzeihung der Sterbenden, verſank in einen ſtumpfen Trüb ſinn und dachte nicht mehr daran, zu Leoni zurückzukehren. Ihre Tante begegnete ihr mit trüber, ſchonender Milde. Sie ſah ſonſt Niemand. Sie ſchauderte vor dem Gedanken, den [...]
[...] anders erwartet, lang ohne Briefe geblieben, kam einer an mit traurigen Nachrichten. Es war ein anderes, ſpäteres Teſtament der Fürſtin an den Tag gekommen, das nicht Leoni zum Erben einſetzte. Er ſollte das Verſchwendete erſetzen, und wurde ins Gefängniß geworfen. Juliettens Entſchluß war gefaßt; mit der [...]
[...] Gefängniß geworfen. Juliettens Entſchluß war gefaßt; mit der ſchweigenden Zuſtimmung ihrer Tante verkaufte ſie Alles, was ſie hatte, eilte nach Mailand, zahlte Leoni's Schulden und befreite ihn aus dem Kerker. Aber er war körperlich und gei ſtig ganz heruntergekommen und beinahe wahnſinnig; es blieb [...]
[...] töden. Endlich machte er einen teufliſchen Verſuch, ſie dem Lord Edwards in die Hände zu ſpielen; Juliette ſprang zum Fenſter hinaus; Leoni und ſeine Mitſchuldigen entflohen; Ju liette wurde todkrank aufgehoben, und wäre in ein Hoſpital oder Irrenhaus gebracht worden, wenn nicht der Spanier Don [...]
Der Erzähler (Augsburger neueste Nachrichten) Der Erzähler [043] 1869
  • Datum
    Freitag, 01. Januar 1869
  • Erschienen
    Augsburg
  • Verbreitungsort(e)
    Augsburg
Anzahl der Treffer: 10
[...] ihm war ja das reinſte. : - - - - Seit ihm Ludmilla's milde Augen nicht mehr begegneten, ſeit er Leoni nicht mehr zeugenlos fah, liebte er ſie glühender, als früher; er wußte, daß ein Anderer Rechte an ſie hatte, und dieſer Gedanke brachte ihn oft zur Verzweiflung. Sie ließ ſich jetzt von [...]
[...] würfe ausbrechen hören. . Eines Tages hielt eine leichte Unpäßlichkeit die Oberhofmei ſterin in ihrem Zimmer. Die Hofdame, welche Leoni zugeteilt war, wußte dieſe auf eine geſchickte Weiſe im Nebenzimmer zu beſchäf tigen, und ſo ſahen ſich nach langer Trennung die Liebenden wie [...]
[...] wußte dieſe auf eine geſchickte Weiſe im Nebenzimmer zu beſchäf tigen, und ſo ſahen ſich nach langer Trennung die Liebenden wie der allein. Leoni weinte Ä und ſchmerzlich bewegt, er ſah ſie vor ſich be das ſchöne Weib, ganz Glut und Milde, ohne den Stolz der Ä“ Sie erblickte nur den abgöttiſch geliebten Mann [...]
[...] an ſeine Lippen, Ä, ſeine Angebetete. Konnte er ſo früh von ſeinem Glücke ſcheiden? . . . . . . Prinz Ludwig, der ſich bisher Leoni wenig näherte, erſchien jetzt öfter, als früher in ihren Gemächern, er hatte bemerkt, daß ſie ein bedeutendes muſikaliſches Talent beſaß, und fühlte ſich da [...]
[...] Gemahl wurde Leoni von Wellheim's Abreiſe unterrichtet. Sie hatte Gewalt genug über ſich, um ihren Schmerz zu verbergen, und fand Kraft, Welheim an Pflichtgefühl nicht nachzuſtehen. [...]
[...] ihm war ja das reinſte. . .“ --- : Seit ihm Ludmilla's milde Augen nicht mehr begegneten, ſeit er Leoni nicht mehr zeugenlos fah, liebte er ſie glühender, als früher; er wußte, daß ein Anderer Rechte an ſie hatte, und dieſer Gedanke brachte ihn oft zur Verzweiflung. Sie ließ ſich jetzt von [...]
[...] ſterin in ihrem Zimmer. Die Hofdame, welche Leoni zugeteilt war, wußte dieſe auf eine geſchickte Weiſe im Nebenzimmer zu beſchäf tigen, und ſo ſahen ſich nach langer Trennung die Liebenden wie [...]
[...] wußte dieſe auf eine geſchickte Weiſe im Nebenzimmer zu beſchäf tigen, und ſo ſahen ſich nach langer Trennung die Liebenden wie der allein. Leoni weinte freudig und ſchmerzlich bewegt, er ſah ſie vor ſich ſtehen, das ſchöne Weib, ganz Glut und Milde, ohne den Stolz der ürſtin. Sie erblickte nur den abgöttiſch geliebten Mann [...]
[...] an ſeine Ä, ſeine Angebetete. Konnte er ſo früh von ſeinem Glücke ſcheiden? . . . Prinz Ludwig, der ſich bisher Leoni wenig näherte, erſchien jetzt öfter, als früher in ihren Gemächern, er hatte bemerkt, daß ſie ein bedeutendes muſikaliſches Talent beſaß, und fühlte ſich da [...]
[...] lange in den Prinzen, bis dieſer ihm Urlaub zu einer Reiſe nach talien gab, woſelbſt er ein Jahr verweilen wollte. Durch ihren Gemahl wurde Leoni von Wellheim's Abreiſe unterrichtet. Sie hatte Gewalt genug über ſich, um ihren Schmerz zu verbergen, und fand Kraft, Wellheim an Pflichtgefühl nicht nachzuſtehen. [...]
Der Erzähler (Augsburger neueste Nachrichten) Der Erzähler [042] 1869
  • Datum
    Freitag, 01. Januar 1869
  • Erschienen
    Augsburg
  • Verbreitungsort(e)
    Augsburg
Anzahl der Treffer: 10
[...] Seit jenem Morgen ſahen ſie ſich öfter allein im Garten. Leoni wußte der ſtrengen Oberhofmeiſterin zu entſchlüpfen; ſie ſetzte oftmals ihren Vorſtellungen: daß einſame Gartenſpaziergänge der Prinzeſſin nicht ziemten, ein feſtes: „ich will es!“ entgegen. [...]
[...] bald ſiegte der Verſtand über die Wallung des Gefühls. Er hielt es für ehrlos, den würdigen Fürſten zu kränken, dem Prinzen die Braut zu rauben, Leoni aus Glanz und Pracht in ungewohnte Ein fachheit zu führen, die ſie ſpäter mit Reue, vielleicht mit Abneigung gegen ihn erfüllen konnte. - - [...]
[...] werden. - - Mit Pauline und Ludmilla ſprach Wellheim jetzt ſelten; er hatte Leoni's grenzenloſe Eiferſucht zu fürchten, die ihr Verhältniß leicht verrathen konnte. Er fürchtete Paulinens Späherblicke und Ludmilla's milde, klare Augen; auch dünkte ihm, er begehe in ſei [...]
[...] leicht verrathen konnte. Er fürchtete Paulinens Späherblicke und Ludmilla's milde, klare Augen; auch dünkte ihm, er begehe in ſei ner Neigung zu Leoni ein Unrecht an der Heiligen ſeiner Seele, an Ludmilla. – Der Prinz erſchien unvermuthet einige Tage früher, als man [...]
[...] Der Prinz erſchien unvermuthet einige Tage früher, als man ihn erwartet hatte. Seine Geſtalt hatte nichts Unangenehmes, ſein Betragen zeugte von einer vollendeten Erziehung. Leoni ſchien einen lebhaften Eindruck auf ihn hervorzubringen, und ſie würde ſich glück lich geprieſen haben, wenn nicht die glühende Liebe zu Wellheim [...]
[...] nicht lange überleben würde. Wellheim empfing vom Prinzen die ſchmeichelhafteſten Lob ſprüche über das ſprechend ähnliche, gelungene Bild Leoni's. Das feine Benehmen des durch und durch gebildeten Mannes zog den Prinzen ſo ſehr an, daß er ihn faſt freundſchaftlich bat, ihm zu [...]
[...] Wellheim hätte dieſen Antrag, ſo ehrenvoll er für ihn war, gerne abgelehnt, aber ein Blick auf Leoni's leichenblaſſes, ſchmerz liches Antlitz, die Furcht, eine unſelige Entdeckung herbeizuführen, da ſie ihrer innern Bewegung nicht Meiſter ward, beſtimmten ihn, [...]
[...] das ihn aus ihrer Nähe verbannte. Es gab Augenblicke, in denen er zu Ludmilla eilte, um bei ihr den Frieden zu finden, der ihn ſeit dem erſten Kuſſe Leoni's floh. Der Prinz hatte die kleine Reſidenz des Fürſten wieder ver laſſen. Statt ſeiner erſchien am Vermählungstage der Graf von [...]
[...] Wallſtein, um ſich die Prinzeſſin antrauen zu laſſen und ſie ſeinem Gebieter zuzuführen. , Bebend flüſterte Leoni das „Ja.“ Mit bittecn Gefühlen ruh ten Wellheim's Blicke auf der blaſſen Braut. Den folgenden Tag verließ Leoni von den Segnungen des Fürſten und den Wünſchen [...]
[...] vollen Reſidenz ihres Gemahls zu vertauſchen. Ein Schreiben des Prinzen beſtimmte Wellheim, ſich dem Gefolge der Prinzeſſin anzu ſchließen, und Leoni's Blicke baten ihn darum. Nur ein kurzer Augenblick blieb dem Künſtler, um von der Prinzeſſin Ludmilla zeugenlos Abſchied zu nehmen, er bat ſo beſcheiden und dringend [...]
Regensburger Zeitung Unterhaltungsblatt 050 1852
  • Datum
    Donnerstag, 01. Januar 1852
  • Erschienen
    Regensburg
  • Verbreitungsort(e)
    Regensburg
Anzahl der Treffer: 10
[...] ſeines mühevollen, ſchweren Berufs empfangen, ihn zu fer nern Dienſt untüchtig machten. Seine Gemahlin war, kurz nachdem ſie ihm Leonie geſchenkt hatte, geſtorben, und dieſe war von der Schweſter ihrer Mutter, die ſich ſchon in einer [...]
[...] der Herr v. Boispreau jedoch nicht theilnehmen, weil ihn das Podagra ſchon ſeit längerer Zeit an ſeinen Armſtuhl feſſelte; Leonie mußte all ihre Erfindungsgabe aufbieten, um ſeinen Unmuth und ſeine Klagen bei den Anfällen deſſelben zu beſchwichtigen, - [...]
[...] mann – wir ſind Männer, wir haben Waffen und werden unſer Leben theuer verkaufen! – Ehe ſie dich erreichen, mein Vater, ſagte Leonie, müſſen ſie mein Herz durchbohren! [...]
[...] Leonie pflegte häufig allein in den das Schloß umgeben den Wäldern ſpazieren zu gehen, da ſie es für nöthig erach tete, ihre Amme und Geſellſchafterin während der Zeit zur [...]
[...] entdecken und zeitig genug heimkehren könne, um ihren Va er davon zu benachrichtigen. So war Leonie wiederum eines Tages zum Dorf binü bergewandert, um eine arme Frau zu beſuchen, deren Mann vor einiger Zeit, als er mit ſeinem Boot zum Fiſchfang auf's [...]
[...] Geſundheit wieder erlangt und war bereits im Stande, ſeine gewöhnliche Beſchäftigung fortzuſetzen. Leonie fand ihn auch nicht daheim – er war mit dem Boot aufs Meer hinaus gefahren; dagegen hatte ſie der ar men Jacqueline – das war der Name der Fiſcherfrau – [...]
[...] len Schritten nahte; der plötzlich in Strömen herabſtürzende Regen ſchnitt aber alle weitere Unterhandlungen ab. – Nun, ich muß wohl bleiben, gute Jacqueline, ſagte Leonie; ſolcb" [...]
[...] eine Stimme vernehmen ließ, welche in wehklagendem Ton: Hülfe! Hülfe! rief. - Ohne ſich einen Augenblick zu bedenken, eilte Leonie nach der Gegend hin, von welcher die Stimme herüberſchallte, indem ſie mit ihrem Stock den Weg durch den finſtern Wald [...]
[...] Stimme hervor: O, meine Wunde, meine Wunde! Wie ſchmerzt ſie mich! – Himmel! Sie ſind verwundet ? rief Leonie. An welchem Arm – am rechten? – Wann em pfingen ſie die Wunde? – Vor drei Tagen, entgegnete der Unbekannte. – Vor drei Tagen! rief Leonie! dann ſind Sie [...]
[...] Kugel geweſen, die mich getroffen, mein Arm würde gänz lich zerſchmettert worden ſeyn. - Ohne länger zu zögern, nahm Leonie ihre kleine Scheere aus ihrem Körbchen, ſchnitt mit feſter, ſicherer Hand bis zur Kugel hinab und zog dieſe nach einigen Verſuchen endlich her [...]
Heitere Stunden (Der Eilbote) Heitere Stunden 23.07.1872
  • Datum
    Dienstag, 23. Juli 1872
  • Erschienen
    Landau
  • Verbreitungsort(e)
    Landau in der Pfalz
Anzahl der Treffer: 10
[...] Du wieder Nachricht von Deinem Schützen corporal, Alwine?“ Unter dieſen Worten zog Leonie einen dritten Stuhl herbei, ſchänkte ein neues Glas voll Punſch und deutete auf die Pfannkuchenfülle hin. [...]
[...] „Warum haſt Du Dir auch einen Soldaten zu Deinem Geliebten auserkoren!“ verſetzte Leonie. - „Muß denn nicht jeder junge, geſunde Mann jetzt Soldat werden?“ – fragte Alwine. – [...]
[...] „Nur Krüppel und alte Knaſterbärte ſind zu rückgeblieben.“ „Du!“ ſprach Leonie mit verſtelltem Ernſte und drohend erhobenem Zeigefinger – „ſchmähe meinen Bräutigam nicht.“ [...]
[...] meinen Bräutigam nicht.“ Dieſer trat in demſelben Augenblicke in das Stübchen. Er war, wie Leonie geſagt hatte, ein Fünfziger, etwas wohlbeleibt, von mittler Geſtalt, mit ſchwarzem Haupthaar, Schnur [...]
[...] „Leider nein!“ antwortete dieſer. „Wie gern hätte ich meine Leonie im Ballet bewundert, allein ich hatte ein dringendes Geſchäft zu be ſorgen. Hier das Ergebniß davon.“ Mio [...]
[...] Äs während Lisbeth nur ſtumm bejahend IUCTL. „Dieſe Hand –“ fuhr Leonie fort – „ſoll auch gegen Euch nicht knickerig ſich beweiſen. So wie ich Milo's Frau bin, bekommt Ihr [...]
[...] Thränen benetzen werde.“ „Schade um meinen Punſch –“ verſetzte Leonie. „Ich hoffte, daß er für Euch zu einem Sorgenbrecher werde. Sie holte eine Flaſche herbei, füllte ſie mit Punſch, drang ſie nebſt [...]
[...] Beide Mädchen gingen. Unterwegs ſprach Alwine zu Lisbeth: „Bemerkteſt Du, daß Leonie’s Bräutigam eine Perrücke trug? Ich wette, daß auch ſein Schnur- und Backenbart nur angeleimt waren.“ [...]
[...] ſtanden die Worte: „Anderweit reichlich verſorgt, erſtatte ich die Inlage ihrer früheren Beſitzerin zurück. Verſteht ſich: koſtenfrei. Leonie. „Leichtſinnig, aber herzensgut iſt meine Leonie –“ ſprach die tiefgerührte Lisbeth. Und die [...]
[...] Leoni – „laß ſie fahren, Alwine. Sie helfen [...]
Blätter zur Kunde der Literatur des Auslands (Das Ausland) Bätter zur Kunde der Literatur des Auslands 17.02.1836
  • Datum
    Mittwoch, 17. Februar 1836
  • Erschienen
    Stuttgart; Augsburg
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Augsburg; Tübingen; München
Anzahl der Treffer: 10
[...] L e on e L e on i. (Fortſetzung.) Trotz dieſer Troſtrede Leoni’s fühlte ſich Juliette nach gerade vernachläſſigt, und das Andenken an die Jhrigen erwachte wieder; und doch ſiegte immer wieder ein Blick von ihm über [...]
[...] wieder; und doch ſiegte immer wieder ein Blick von ihm über ihren Schmerz. Ein Geſpräch aber, zwiſchen zwei Hausfreunden Leoni's, dem Vicomte Chalm, einem Emigré, und einem Mar quis, das ſie zufällig horte, und worin von ihr und ihrem Verhält niß zu Leoni in den beleidigendſten Ausdrücken geſprochen wurde, [...]
[...] zige, was ihr ganz klar wurde, und was ſie vornehmlich in eine gefährliche Krankheit ſtürzte, während welcher Leoni nur ſparſam ſich nach ihrem Zuſtand erkundigte. Sie beſchloß abzureiſen und theilte ihm ihren Vorſatz mit, ſo wie auch, daß ſie gehört, was [...]
[...] Zurückkunft immer weiter hinausſchoben! und eines Morgens kam der Vicomte Chalm, der ſich in den Pallaſt gedrängt hatte, im Auftrag Leoni's, wie er angab. Der Elende entwarf, unter dem Namen der Freundſchaft, das ungünſtigſte Bild von Leoni, den er als einen völligen, ſtudirten Heuchler ſchilderte, ſprach von [...]
[...] ſeinen zerrütteten Vermögensumſtänden, ſuchte ſie für einen reichen, jungen Engländer, Lord Edwards zu gewinnen, verſicherte ſie, daß Leoni eine andere Geliebte habe – und gab ihr endlich einen Brief von Leoni, der ihn zu all dieſem ermächtigte! Leoni ſchrieb in dieſem Brief, er wolle es darauf ankommen laſſen, ob [...]
[...] gemacht und ihn in einen Kanal hatte hineinſtürzen laſſen. Sein Blick ſchwur ihr ewige Rache. In Mailand angekommen, hielt ſie Leoni den Brief vor, der ſich, todesblaß, dazu bekannte. Sie brach in die bitterſten und ſchmerzlichſten Vorwürfe aus. Leoni, außer ſich, ſuchte ſie zu überzeugen, daß er nur um ſeinem [...]
[...] wurden für mich leere Töne, Worte die ich nicht mehr verſtehen konnte und die mich in Angſt ſetzten wie unermeßliche Zahlen, die ich hätte zuſammenrechnen ſollen. Leoni hatte von jetzt an über mich eine mehr als nur moraliſche Gewalt; er beſaß eine magnetiſche Kraft, der ich mich nicht mehr entziehen konnte. [...]
[...] Nerven ebenſo, wie auf mein Herz; ich war nur eine Maſchine Ste galt für Leoni's Schweſter; ſie ging wenig aus, während er die meiſte Zeit bei der Fürſtin zubrachte, mit der er ſein Verhält Sie leerte den bittern Kelch der [...]
[...] hatte, was ſie mit ihm beſprochen. Er ſchlug ihr wieder vor, ſie heimzuführen, ſie antwortete weinend: ſie wolle es, aber könne es nicht. Jetzt entdeckte ihr Henryet, was er von Leoni wußte, voll Verwunderung, daß ſie es bisher noch nicht erfah ren hatte; er ſagte ihr, daß er Leoni von Paris mit einem Wort, [...]
[...] wußte, voll Verwunderung, daß ſie es bisher noch nicht erfah ren hatte; er ſagte ihr, daß er Leoni von Paris mit einem Wort, von Brüſſel mit einem Blick fortgejagt, daß Leoni die Koſtbar keiten ihres Vaters nicht zurückgeſchickt, ſondern geſtohlen, ver kauft und in Venedig davon gelebt habe; er erzählte ihr Leoni's [...]
St. Galler Blätter No. 044 1869
  • Datum
    Freitag, 01. Januar 1869
  • Erschienen
    St. Gallen
  • Verbreitungsort(e)
    Sankt Gallen
Anzahl der Treffer: 10
[...] Eine Hofgeſchichte das Zimmer verlaſſen hatte, nicht ohne einiges Mitleid: „Ein ſchöner VOtt Mann, vom beſten Adel und ein – Künſtler!“ H. Malten. Das ſtolze, kalte Benehmen des Freiherrn regte Leoni auf, ſie war (Fortſetzung.) eine Fürſtentochter, aber auch ein ſchönes Weib. Das Weib wollte dem [...]
[...] ſchlagen, die ihn von ihrer Seite rief. Mit ſtiller Sehnſucht blickte Lud- Geiſt, und zu ſeinen reinſten Stunden zählte er die, wo es ihm vergönnt milla dem Scheidenden nach. war, mit ſeiner Stimme ihren Geſang zu begleiten. Daß ihn dieſes ſtille Leoni hoffte von Werdenberg einige Schmeicheleien über ihr neues Weſen eben ſo innig als Leoni liebte, nur ſanfter, reiner – ahnte er Koſtüm zu vernehmen, er aber ſchwieg, gab die Stellung der Prinzeſſin nicht. Ludmilla wußte, daß ein unabänderliches Geſchick ſie für dieſes an, entwarf das Bild flüchtig, aber genial, und beantwortete ihre Fragen Leben von ihm ſchied. Nach der frommen, ſchwärmeriſchen Weiſe der [...]
[...] meinte kein Unrecht zu thun, wenn ſie ihm geſtattete, das Bild heimlich für ſich zu kopiren; es war ja Alles, was ſie ihm geben durfte. Leoni's Bild war zur höchſten Zufriedenheit des Fürſten gelungen. Der Tag, zu welchem der Prinz ſeinen Beſuch angekündigt hatte, rückte näher. Schon wurden Vorbereitungen zum Empfange getroffen. Leoni [...]
[...] Lüfte einzuathmen. Nicht ohne Rührung betrachtete er von einer Anhöhe des Gartens das alte Schloß, in dem er eine holde Freundin, Ludmilla, gefunden hatte und das liebeglühende Herz Leoni's. Von Beiden ſollte er bald ſcheiden, ſie vielleicht nimmer wiederſehen. Er vernahm leichte Tritte und blickte auf; ohne ihn zu bemerken, [...]
[...] bald ſcheiden, ſie vielleicht nimmer wiederſehen. Er vernahm leichte Tritte und blickte auf; ohne ihn zu bemerken, ging Leoni in einiger Entfernung an ihm vorüber. Er wollte in das Schloß zurückkehren, und doch zog es ihn mächtig zu ihr hin; nur ſeinem Gefühle folgend, ſtand erhalb unbewußt plötzlich vor ihr. [...]
[...] Seit jenem Morgen ſahen ſie ſich öfter allein im Garten. Leoni wußte der ſtrengen Oberhofmeiſterin zu entſchlüpfen; ſie ſetzte oftmals ihren Vorſtellungen, daß einſame Gartenſpaziergänge der Prinzeſſin nicht [...]
[...] Gedanken, von einem ſolchen Weibe ſo geliebt zu werden. Mit Pauline und Ludmilla ſprach Werdenberg jetzt ſelten; er hatte Leoni's grenzenloſe Eiferſucht zu fürchten, die ihr Verhältniß leicht ver rathen konnte. Er fürchtete Paulinens Späherblicke und Ludmilla's milde, klare Augen; auch dünkte ihm, er begehe in ſeiner Neigung zu [...]
[...] liche Abſtammung Leoni ſchien einen lebhaften Eindruck auf ihn hervor zubringen, und ſie würde ſich glücklich geprieſen haben, wenn nicht glü hende Liebe zu Werdenberg ihr Innerſtes erfüllt hätte. [...]
[...] an ſeinem Hofe zu leben. Werdenberg wollte den ehrenvollen Antrag ablehnen; aber ein Blick auf Leoni's leichenblaſſes, ſchmerzliches Antlitz, die Furcht, eine unſelige Entdeckung herbeizuführen, da ſie ihrer inneren Bewegung nicht Meiſter ward, beſtimmten ihn, den Antrag des Prinzen anzunehmen. [...]
[...] berg, um ſich die Prinzeſſin antrauen zu laſſen und ſie ſeinem Gebieter zuzuführen. Bebend flüſterten Leoni's Lippen das „Ja“. Mit bittern Gefühlen ruhten Werdenberg's Blicke auf der blaſſen Braut. Den andern Tag verließ ſie, von den Segnungen des Fürſten und den Wünſchen der [...]
Land- und Seebote 15.05.1875
  • Datum
    Samstag, 15. Mai 1875
  • Erschienen
    Starnberg
  • Verbreitungsort(e)
    Starnberg
Anzahl der Treffer: 10
[...] M. Poſſenhofen (Feldafing) „ „ 8 12 Leoni (Rottmannshöhe) „ „ 8 20 Allmannshauſen ſº „ 830 Ammerland . / „ 845 [...]
[...] Garatshauſen . . . „ „ 10 5 Poſſenhofen (Feldafing) „ „ 10 18 Leoni (Rottmanoshöhe) „ „ 10 25 Niederpöcking . . . „ 10 30 Starnberg Dampfſchiff an „ 10 50 [...]
[...] Niederpöcking . . . „ „ 11 45 Poſſenhofen (Feldafing) „ „ 11 58 Leoni (Rottmannshöhe), „ 12 6 Allmannshauſen // „ 12 12 Garatshauſen . / „ 12 20 [...]
[...] Garatshauſen . . . „ „ 2 35 Poſſenhofen (Feldafing) „ „ 245 Leoni (Rottmannshöhe) , „ 253 Ä • • • t „ 3 – Starnberg ampfſchiff (AI // 3 1 [...]
[...] Niederpöcking . . . „ „ 345 Leoni (Rottmannshöhe) „ „ 355 *Poſſenhofen (Feldafing) „ „ 4 – Garatshauſen . . . „ „ 4 15. [...]
[...] Garatshauſen . f/ „ 5 55 Allmannshauſen / „ 6 5 Leoni (Rottmannshöhe) „ „ 615 Poſenhofen (Feldafing) „ „ 6 25 Niederpöcking . . . „ „ 630 [...]
[...] –"–"––Niederpöcking . . . „ 8 – Poſſenhofen (Feldafing) „ „ 8 12 Leoni (Rottmannshöhe) „ „ 820 Allmannshauſen f „ 830 Ammerland . / „ 845 [...]
[...] Ä Dampfſchiff ab Vorm. 9 7 #Ä Dampfſchiff ab Mitt. 11 15 Niederpöcking . . . „ „ 920 Niederpöcking . . . „ „ I1 25 Leoni (Rottmannshöhe) „ „ 9 30 Poſſenhofen (Feldafing) „ „ 11 35 Poſſenhofen (Feldafing) „ „ 940 Leoni(Rottmannshöhe))(„ „ 11 50 Tutzing )( . . . . „ „ 10 10 Allmannshauſen . . .„ „ 12 10 [...]
[...] – – – – – –"= =” ” Starnberg Dampfſchiff ab Vorm. 11 40 Starnberg Dampfſchiff ab Nachm. 2 30 Starnberg Dampfſchiff ab Nachm. 3 40 Leoni(Rottmannshöhe))(„ „ 12 – Niederpöcking . . . ,, „ 235 Niederpöcking . . . „ „ 350 Poſſenhofen ab 11 35 an 12 10 Poſſenhofen (Feldafing) „ „ 250 Leoni (Rottmannshöhe) „ „ 4 – Niederpöcking ab 11 35 an 12 15 Leoni (Rottmannshöhe) „ „ 3 – Poſſenhofen (Feldafing) „ ,, 4 15 [...]
[...] Tutzing - - / / 2 15 Tutzing . . . . . ,, „ 5 – Garatshauſen . // „ 645 Garatshauſen . . „ // 220 Garatshauſen . . . „ „ 5 5 Allmannshauſen f/ „, 7 – Poſſenhofen (Feldafing) „ / 2 35 Poſſenhofen (Feldafing), „ 518 Leoni(Rottmannshöhe))(„ „, 7 10 Niederpöcking . . . „ Ay 240 Leonie(Rottmannshöhe) „ „ 525 Poſſenhofen (Feldafing), „ 720 Starnberg Dampfſchiff an „ 315 Starnberg Dampfſchiff an „ 545 Niederpöcking . . . . „ „ 73 [...]
Mnemosyne (Neue Würzburger Zeitung) Mnemosyne 10.08.1872
  • Datum
    Samstag, 10. August 1872
  • Erschienen
    Würzburg
  • Verbreitungsort(e)
    Würzburg
Anzahl der Treffer: 10
[...] Der verhängniſvolle Schmuck. Eine Hofgeſchichte von H. Malten. Leoni, die Lieblingstochter des Fürſten von Wallerſtein, ſtützte das Haupt in die ſchöne Hand, ein Seufzer entfloh ihren Lippen; denn heute feierte ſie ihren zwanzigſten Ge [...]
[...] den Morgengruß zu bringen. Mit beſonderem Wohlgefallen weilte des Fürſten Blick auf der herrlichen Geſtalt Leoni's. „Ja, Du biſt es werth,“ rief er aus, „daß eine Krone Dein Haupt ſchmückt!“ [...]
[...] Dein Haupt ſchmückt!“ „Eine Krone,“ flüſterte, vor freudiger Ueberraſchung er bebend, Leoni, „o Sie ſcherzen, mein Vater.“ „Nein, nein, es iſt kein Scherz,“ verſetzte der Fürſt, indem er die Erglühende auf die heiße Stirne küßte, der [...]
[...] für das ungewöhnlich reiche Geſchenk. Der Fürſt warf noch nachläſſig hin: daß der Maler, den er verſchrieben habe, um Leoni für ihren künftigen Ge mahl malen zu laſſen, geſtern eingetroffen, und daß er ein Freiherr aus altem Geſchlechte und ein berühmter Künſtler [...]
[...] ſei. Dann verließ er mit einem freundlichen Kopfnicken gegen die beiden Mädchen den Garten. Leoni blickte mit einigem Stolze auf die ſtille Schweſter und erwiederte auf ihren Glückwunſch: „Du bleibſt mir theuer; – auch als Königin werde ich ſtets die Schweſter [...]
[...] verbergend, eilte ſie fort nach ihrem einſamen Zimmer. Im glänzenden Schmucke, das hellbraune Haar mit Orangenblüthen geziert, erſchien Leoni. im Tafelzimmer; ihr ganzes Weſeu hatte ſich geändert, freundlicher, aber auch ſtolzer blickte ſie umher. Der Freiherr aus altem Geſchlechte, [...]
[...] bleiben, und webte ſchon in Gedanken ein feines Netz für den ſtolzen Mann. Am andern Morgen erwartete Leoni im reichſten Schmucke den Maler zur erſten Sitzung. Sie trug ein Hof kleid von karmoiſinen Sammet, reich mit Gold geſtickt, ein [...]
[...] -ſten. Ich bitte, Prinzeſſin, wählen ſie einen einfachen, ma leriſchen Anzug. W Leoni wandte erglühend, geſchmeichelt und doch auch ver letzt ein: „Ich habe dieſen Anzvg gewählt, und bei der Wahl desſelben den Rang meines künftigen Gemahls berück [...]
[...] widerſtreben, wenn ich nochmals bitte – ein einfaches Ge wand!“ Leoni erröthete über die Kühnheit des Malers; ſie fühlte ſich von ſeinen Worten wohlthuend berührt, obgleich er ſo ruhig geſprochen hatte, als er von einer ſchönen Natur re [...]
[...] rief. Mit ſtiller Sehnſucht blickte Ludmilla den: Scheiden den nach. Leoni hoffte von Werdenberg einige Schmeicheleien über ihr neues Coſtüm zu vernehmen, ec aber ſchwieg, gab die [...]
Suche einschränken
Zeitungsunternehmen
Zeitungstitel
Verbreitungsort