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Suchbegriff: Lindl
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Bauern-Zeitung aus Frauendorf 18.05.1822
  • Datum
    Samstag, 18. Mai 1822
  • Erschienen
    Frauendorf
  • Verbreitungsort(e)
    Albersdorf-Frauendorf; Albersdorf 〈Vilshofen〉
Anzahl der Treffer: 10
[...] „Dieſe traurige Nachricht machte mich ſo beſtürzt, daß ich mich ſogleich zu dem Probſt Lindl begab, und ihn über dieſe Verhältniſſe um Aufklärung angieng.“ Lindl ſelbſt bemerkte meine Beſtürzung, [...]
[...] um ſo mehr werden; denn nicht allein, daß Kaufmann Werner in Giengen in Verbindung mit dem Probſt Lindl mich und alle übrigen Auswanderer ſchändlich belog, indem er uns [...]
[...] mann Werner uns alle betrog, iſt auch noch dieſer, daß er uns nicht einmal die Verhältniſſe des Probſts Lindl entdeckte; wir wurden mei ſtens alle in religiöſer Hinſicht zu dem Probſt Lindl angezogen, und ich mußte mich in Odeſſa [...]
[...] über die zu hoffende Zukunft zu belehren, nicht das mindeſte Gehör gab, vielmehr mir die Ver ſicherung machte, daß dem Probſt Lindl alles zu Gebothe ſtehe, uns in Rußland glüklich zu machen.“ [...]
[...] reden an, und Werner, als das geheime Werkzeug einer im Stillen wirkenden ſpekula tiven Geſellſchaft ſezte dem Plane des Lindls die Krone auf. Schon ganz verblendet durch Lindls Lehren glaubte ich, ſo wie hundert [...]
[...] zu verlaſſen; worauf dann derſelbe erwiederte: wir ſollten uns nur nicht abſchreken laſſen, dem Probſt Lindl ſtehe in Rußland alles zu Ge both, und er würde für uns ſorgen, daß wir glüklich ſeyen.“ [...]
[...] überzeugen, daß das uns in Brodi prophe zeihte Unglük wirklich eintrat.“ „Weder Lindl, noch einige der unſrigenka men uns entgegen; wo wir hinblikten, ſahen wir nichts als Elend, und Trauer, und wir mußs [...]
[...] rung von Elend eher zu gering, als zu übers trieben ſey.“ „Lindl ſelbſt, dem wir aus Liebe zu ſei ner Lehre folgten, trafen wir ganz anders, er iſt beweibt, verachtet die römiſch-katholiſche [...]
[...] ſeiner Auswanderung keine andere geweſen ſey, als die Georg Stadler bereits angegeben habe, und woraus das Schändliche von Seite Lindls, und vorzüglich des Werners hervorgehe.“ „Nur betrügeriſche Vorſtellung des Wer [...]
[...] nem Innern überzeugt hätte, daß er ſie alle un glüklich gemacht habe.“ : „Sie hätten auf Anrathen des Lindls un anderer erſt im Frühjahre abreiſen ſollen, weil bei ſtrengem Winter gänzliche Verunglükung [...]
Der Volksfreund (Der Volksfreund aus Schwaben) 19.06.1822
  • Datum
    Mittwoch, 19. Juni 1822
  • Erschienen
    Stuttgart
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart
Anzahl der Treffer: 10
[...] gegen seibstige Verpflegung einquatirt würden." „Diese traurige Nachricht machte mich so bestürzt) 'daß ich mich sogleich zu dem Probst Lindl brg^b, und ihn über diese Verhältnisse um Aufklärung an. gieng." [...]
[...] und ihn über diese Verhältnisse um Aufklärung an. gieng." Lindl selbst bemerkte meine Bestürzung, und' trö^rte mich blos mit daß eö im Plaue Got:es [...]
[...] mehr werven; denn nicht allein, daß Kaufmann Werner in Giengen in Verbindung mit dem Probst Lindl mich und alle übrigen Auswanderer schändlich belog, indem er uns durch vorgezeigte falsche von ihm gelbst erdichtete Briefe die schönste und fruchtbar» [...]
[...] faßte ich nun den Entschluß, in mein Vaterland zu rück zu reisen, und zwar 'im so mehr da ich aus dem eigenen Munde des Ptosis Lindl hörte, daß schon wieder g0« Baiern die Einwanderungserlaubniß erhalten hätten." [...]
[...] weis, daß Kaufmann Werner uns alle betrog, ist auch noch dieser, daß er uns nicht einmal tne Ver hältnisse des Probst Lindl entdeckte; wir wurden meistens alle in religiöser Hinsicht zu dem Probst Lindl angezogen, und ich mußte mich in Odessa zu [...]
[...] meinem größten Staunen und Aerger überzeugen, daß e» nur ei» Blendwerk war, um uns anzuloken. Probst Lindl änderte seineu priesterlichen Stand, ich traf ihn verehelicht als Vater eines Kindes an; er unter läßt alle gottesdienstliche Verrichtungen nach christka [...]
[...] . Schritt zu wagen. Li nHl steckte uns anfanglich durch lichsten Menschen durch Betrug und Falschheit des Z seine Kanzelreden an, und We rn e r, als das geheime Werners und Lindls geworden, und ohne Rettung ! Werkzeug einer im Stillen wirkenden spekulativen Ge» si.,s wir verloren, wenn nicht die allerhöchste Gnade j sellschaft setzte dem Plane des Lindl'ö die Kro« auf» [...]
[...] Weder Lindl, noch einig« von den Unsrigen kamen uns entgegen; wo wir hittbUckten sahen wir nichts als Elend, und Trauer, und wir mußten 2 Tage [...]
[...] gering, als zu übertrieben sey. „.Lindls selbst^ dem wir auö Liebe zu seiner Lehre folgten, trafen wir ganz anders, er ist beweibt, ver achtet die römisch»tatholische Religion, und handelt [...]
[...] um wenigstens noch die übrigen baierischen Untertha» nen von ihrem Elend, das ihrer dort wartet, zu retten. Lindl selbst scheint zu bereuen, daß er uns an sich [...]
Kurier für Niederbayern 30.06.1860
  • Datum
    Samstag, 30. Juni 1860
  • Erschienen
    Landshut
  • Verbreitungsort(e)
    Landshut
Anzahl der Treffer: 9
[...] des Raubes 3. Grades, begangen am 1. April 1860 Abends nach 9 Uhr im Markte Siegenburg auf offener Straße an dem Müllergeſellen Andres Lindl von Ullrain. Den Vorſitz führte der k. Schwurgerichts-Präſident Köp pel, die Anklage der k. II. Staatsanwalt Donle, die Verthei [...]
[...] Der Verhandlung lagen folgende Thatſachen zu Grunde: Der auf der Mühle zu Biburg dienende Mühlknecht Andreas Lindl befand ſich am Palmſonntag den 1. April heur. Js. im Poſtwirthshauſe zu Siegenburg, und begab ſich Nachts gegen halb 10 Uhr von da auf den Heimweg. Unweit der Peſt be [...]
[...] halb 10 Uhr von da auf den Heimweg. Unweit der Peſt be gegnete ihm der Angeklagte, welcher ihn fragte, ob dieß ſein Heimweg ſei; Lindl mißtraute dem Burſchen und begab ſich deß halb, wieder umkehrend, auf die andere Seite der Straße. Dol linger ging auf der entgegengeſetzten Seite eine Weile nach, ſprang [...]
[...] linger ging auf der entgegengeſetzten Seite eine Weile nach, ſprang plötzlich bei der Wohnung des Schühmachers Bauer über die Straße hinüber auf Lindl zu und packte dieſen an; Lindl ſuchte ſich zu wehren, Dollinger aber zog ein geſchloſſenes Taſchen meſſer aus der Hoſentaſche und ſchlug damit mehrmals jenem [...]
[...] ſich zu wehren, Dollinger aber zog ein geſchloſſenes Taſchen meſſer aus der Hoſentaſche und ſchlug damit mehrmals jenem in das Geſicht; plötzlich erfaßte Dollinger Lindl's ſilberne Uhr kette, riß dieſelbe ab und eilte mit dem losgeriſſenen Stücke da von, welches er zwei Tage ſpäter an einen Goldarbeiter um 1 fl. [...]
[...] von, welches er zwei Tage ſpäter an einen Goldarbeiter um 1 fl. 27 kr. verkaufte. - Lindl hatte durch die Mißhandlung drei unbedeutende Haut wunden im Geſichte erhalten; auch war ihm der äußerſte untere - Schneidezahn herausgeſchlagen, und ging hinſichtlich dieſer Ver [...]
[...] Wirthshaus verließ, und ſich ſodann auf der Gaſſe aufhielt, bis er auf Lindl den Anfall machte. - - Derſelbe geſteht zu, mit Lindl in ein Geräufe gekommen zu ſein, weil ihm dieſer zuerſt und ohne Veranlaſſung einen Schlag [...]
[...] daß er das entriſſene Stück nicht zurück gab, ſondern verkaufte, entſchuldigt, er damit, daß er im Geräufe ſeine Kappe verlor und in der Meinung, Lindl ſei im Beſitze derſelben, ſich durch den Erlös aus der Kette dafür entſchädigen wollte. Zugleich ſchützt Angeklagter vor, zur Zeit der That in ſehr [...]
[...] Die Geſchwornen erhielten 3 Fragen, die erſten beiden auf das Verbrechen des Raubes 3. Grades, und zwar die erſte dahin ob Angeklagter den Lindl in der Abſicht, eine Entwendung zu be gehen vergewaltigt und während der Vergewaltigung beraubt hat, die zweite dahin, ob er den Lindl zuerſt mißhandelt und den Zu [...]
Würzburger Stadt- und Landbote Extra-Felleisen 05.02.1857
  • Datum
    Donnerstag, 05. Februar 1857
  • Erschienen
    Würzburg
  • Verbreitungsort(e)
    Würzburg
Anzahl der Treffer: 9
[...] Schuld und Büßung. Von Guſtav Nieritz. „Der Meiſter iſt nicht da“ – ſprach Lindl, der Orgelbauer-Gehülfe, zu ſich ſelbſt – „und die Gelegen heit, das Götterkind ungeſtört zu beobachten, ſelten. Darum [...]
[...] Orgelbauer-Gehülfe, zu ſich ſelbſt – „und die Gelegen heit, das Götterkind ungeſtört zu beobachten, ſelten. Darum halte dich dazu, Freund Lindl.“ Er legte die hölzerne Pfeife hin und trat, den Leimtiegel in der Linken, an das kleine Fenſter in der Thür, welches die Ginſicht [...]
[...] Beſchämt ſchlich Lindl an ſeine Hobelbank, Silber lin aber ging in die Wohnſtube, aus welcher er nach kleiner Weile wieder herauskam und Geld aufzuzählen [...]
[...] lerherberge ſchlafen und noch vor Abend ſoll Er Seine Kundſchaft bekommen.“ - „Wie?“ fragte Lindl, erſtaunt und erſchrocken zu gleich – „iſt das Sein Ernſt, Meiſter? Er wird mir doch die Kleinigkeit nicht ſo hoch anrechnen wollen?“ [...]
[...] Sache. Verfahrt, wie Ihr es für gut befindet.“ „Er hat's gehört, Lindl! Meine Tochter will nichts von Ihm wiſſen.“ „Aber Meiſter!“ ſagte dieſer – „bis jetzt gab Er [...]
[...] auszuſetzen? Sein Kind ſoll es ſicherlich gut bei mir haben.“ „Danke, danke, Lindl! Doch rund herausgeſagt: meine Tochter iſt nicht für Ihn gewachſen. Ich gedenke, ſie wärmer zu betten, als auf Hobel und Zinnſpäne.“ [...]
[...] meine Tochter iſt nicht für Ihn gewachſen. Ich gedenke, ſie wärmer zu betten, als auf Hobel und Zinnſpäne.“ „Aha! ich verſtehe!“ ſprach Lindl verletzt. „Ein Or gelbauer iſt Ihm zu ſchlecht, obſchon Er ſelbſt nichts Beſſeres iſt. Eine Gräfin ſoll ſie werden.“ - [...]
[...] gelbauer iſt Ihm zu ſchlecht, obſchon Er ſelbſt nichts Beſſeres iſt. Eine Gräfin ſoll ſie werden.“ - „Wie Gott will, Lindl! Wenn auch nur eine Bür germeiſterin.“ „Lebt wohl, Jungfrau!“ ſagte Lindl bitter zu Do [...]
[...] „Das wird ſie nie!“ rief Silberlin mit Ueber zeugung. - - „Doch! doch!“ ſprach Lindl und gieng-grimmig davon. Wenige Tage darauf klingelte es an Silberlins [...]
Wochenblatt der Königlich Baierischen Stadt Neuburg (Neuburger Wochenblatt) 10.01.1824
  • Datum
    Samstag, 10. Januar 1824
  • Erschienen
    Neuburg, D.
  • Verbreitungsort(e)
    Neuburg a.d. Donau
Anzahl der Treffer: 7
[...] Lage verblieb ich bis im Monat Lindl beſuchte uns nur zweimal. Das Erſte temal wo er uns auf eine Steppe, 40 Stun den von Odeſſa, gegen Beſſarabien fortführte. [...]
[...] ten nun zuerſt mit unſern elenden Pferden 16 Stunden weit Bauholz herbeiführen, und dem Lindl ein Haus bauen, dann erſt wurden für die übrigen Familien hölzerne Häuſer wie Ba raken aufgebaut. Wir hatten meiſtens ſchon [...]
[...] die übrigen Familien hölzerne Häuſer wie Ba raken aufgebaut. Wir hatten meiſtens ſchon früher Geld vom Lindl entlehnt, und für Ar beitslohn ließ er uns täglich 13 kr. an unſerer Schuld abſchreiben. Es Ä daher auch [...]
[...] beitslohn ließ er uns täglich 13 kr. an unſerer Schuld abſchreiben. Es Ä daher auch die ſchlechten Hütten dem Lindl. Die ganze Steppe, was ein leichter weiſſer Boden iſt, auf dem nichts als höchſtens Erdäpfel und Gras ſehr [...]
[...] Steppe, was ein leichter weiſſer Boden iſt, auf dem nichts als höchſtens Erdäpfel und Gras ſehr mager gedeiht, hat Lindl vom ruſſiſchen Kaiſer um Geſchenk erhalten, und theilt nun die Grund ücke an die Koloniſten zur Bearbeitung aus; es hat [...]
[...] abgeſchickt werden. - Der beſtellte Auf ſeher durchſucht die Haushaltungen, und Lindl hat zur Vollziehung ſeines Willens 2 Ko ſacken zur Seite, durch die er die Koloniſten beſtrafen läßt. Arzt und Medizin ſind auf 40 [...]
[...] beſtrafen läßt. Arzt und Medizin ſind auf 40 Stunden Weges nicht zu finden, und jeder Kran ke bleibt hilflos, und Lindl ſpricht: Gott müße die Kranken ſtärken und heilen. So ſind dann auch mehrere hingeſtorben, unter andern das [...]
Regensburger Tagblatt Beilage 01.07.1860
  • Datum
    Sonntag, 01. Juli 1860
  • Erschienen
    Regensburg-Stadtamhof
  • Verbreitungsort(e)
    Regensburg
Anzahl der Treffer: 9
[...] des Raubes 3. Grades, begangen am 1. April 1860 Abends nach 9 Uhr im Markte Siegenburg auf offener Straſſe an dem Müllergeſellen Andres Lindl von Ullrain. [...]
[...] Der Verhandlung lagen folgende Thatſachen zu Grunde: Der auf der Mühle zu Biburg dienende Mühlknecht Andreas Lindl befand ſich am Palmſontag den 1. April heur. Js. im Poſtwirthshauſe zu Siegenburg, und begab ſich Nachts gegen halb 10 Uhr von da auf den Heimweg. Unweit der Poſt be [...]
[...] halb 10 Uhr von da auf den Heimweg. Unweit der Poſt be gegnete ihm der Angeklagte, welcher ihn fragte, ob dieß ſein Heimweg ſei; Lindl mißtraute dem Burſchen und begab ſich deßhalb, wieder umkehrend, auf die andere Seite der Straſſe. Dollinger ging auf der entgegengeſetzten Seite eine Weile nach, [...]
[...] Dollinger ging auf der entgegengeſetzten Seite eine Weile nach, ſprang plötzlich bei der Wohnung des Schuhmachers Bauer über die Straſſe hinüber auf Lindl zu und packte dieſen an; Lindl ſuchte ſich zu wehren, Dollinger aber zog ein geſchloſſe nes Taſchenmeſſer aus der Hoſentaſche und ſchlug damit mehr [...]
[...] Lindl ſuchte ſich zu wehren, Dollinger aber zog ein geſchloſſe nes Taſchenmeſſer aus der Hoſentaſche und ſchlug damit mehr mals jenem in das Geſicht; plötzlich erfaßte Dollinger Lindls ſilberne Urkette, riß dieſelbe ab und eilte mit dem losgeriſſenen Stücke davon, welches er zwei Tage ſpäter an einen Goldar [...]
[...] ſilberne Urkette, riß dieſelbe ab und eilte mit dem losgeriſſenen Stücke davon, welches er zwei Tage ſpäter an einen Goldar beiter um 1 fl. 27 kr. verkaufte. Lindl hatte durch die Miß handlung drei unbedeutende Hautwunden im Geſichte erhalten; auch war ihm der äußerſte untere Schneidezahn herausgeſchla [...]
[...] mals ausgeſchafft wurde, bis er endlich um 8 Uhr Abends das Wirthshaus verließ, und ſich ſodann auf der Gaſſe aufhielt, bis er auf Lindl den Anfall machte. Derſelbe geſteht zu, mit Lindl in ein Geräufe gekommen zu ſein, weil ihm dieſer zuerſt und ohne Veranlaſſung einen Schlag in das Geſicht gegeben [...]
[...] ſene Stück nicht zurückgab, ſondern verkaufte, entſchuldigt er da mit, daß er im Geräufe ſeine Kappe verlor und in der Mei nung. Lindl ſei im Beſitze derſelen, ſich durch den Erlös aus der Kette dafür"entſchädigen wollte. Zugleich ſchützt Angeklagter vor, zur Zeit der That in ſehr hohem Grade berauſcht geweſen [...]
[...] Geſchwornen erhielten 3 Fragen, die erſten beiden auf das Ver brechen des Raubes 3. Grades, und zwar die erſte dahin, ob Angeklagter den Lindl in der Abſicht, eine Entwendung zu be gehen vergewaltigt und während der Vergewaltigung beraubt hat, die zweite dahin, ob er den Lindl zuerſt mißhandelt und [...]
Sonntagsblatt 27.12.1835
  • Datum
    Sonntag, 27. Dezember 1835
  • Erschienen
    Nördlingen
  • Verbreitungsort(e)
    Nördlingen
Anzahl der Treffer: 6
[...] läßt ſich unter andern auch aus nachfolgender Begebenheit erſchließen. - Als der nun evangeliſche Geiſtliche Lindl noch als katholiſcher Prieſter in Schwaben mit großer Kraft und Salbung das lautere Evan [...]
[...] derjenigen geiſtigen Speiſe, die ihm ſein eigener Dorfpfarrer bot. Dies zog ihm von jener ein genommenen Menge, die Lindl's Predigten be ſuchte, harten Tadel zu: „Man ſieht es,“ ſo ſagten ſie, „wie wenig dem an ſeiner Seele Heil [...]
[...] gefiel dem Herrn, das Herz des Mannes gleich während der etſten Predigt aufzuthun, die er von dem treuen Zeugen Lindl anhörte. Sein Gewiſſen wurde erſchüttert, es kam zu der Frage: Was ſoll ich thun, daß ich ſelig werde? Er [...]
[...] lernte das Heil in Chriſto kennen und fing an, die Kräfte des ewigen Lebens zu ſchmecken. Er fehlte fortan bei keiner Predigt Lindl's. Dieſe Umänderung des Mannes fiel in dieſelbe Zeit, [...]
[...] Inzwiſchen breitete ſich Lindl's Ruf [...]
[...] wo bereits einige ſeiner Nachbarn durch die Er mahnungen des Dorfpfarrers bewogen worden waren, Lindl's Predigten nicht mehr zu beſuchen. Es dauerte nicht mehr gar lange, ſo hatte der Dorfpfarrer dasſelbe bei ſeinen übrigen Beichtkindern [...]
Passauer Zeitung 29.06.1860
  • Datum
    Freitag, 29. Juni 1860
  • Erschienen
    Passau
  • Verbreitungsort(e)
    Passau
Anzahl der Treffer: 7
[...] Schmal, Friedl, Seidl, Gſchaider, Buchbeck, Gerauer, Dr. Raſt, Rietſch, Graßl, Ettl, Höller. – Die Verhandlung ſtellte Folgendes heraus: Der Mühlknecht Andreas Lindl, welcher auf der Mühle Biburg diente, verließ am 1. April heur. Jahres Abends nach Uhr das Poſtwirthshaus zu Siegenburg, um heim zu gehen; [...]
[...] Uhr das Poſtwirthshaus zu Siegenburg, um heim zu gehen; ganz in der Nähe der Poſt redete ihn Angeklagter an, ob dieß ſein Heimweg ſei, worauf Lindl umkehrte und auf die andere Seite der Straße ging, weil er den Burſchen fürchtete. Plötzlich ſprang dieſer auf ihn – Lindl – los, packte ihn an, und als er [...]
[...] ſich zu wehren ſuchte, zog Dollinger ſein geſchloſſenes Taſchen meſſer, ſchlug ihn damit mehrmals in das Geſicht, griff ſodann nach Lindl's ſilberner Uhrkette, Ä entzwei und eilte mit einem Stücke derſelben davon. – Dieſes Stück Uhrkette verkaufte Dollinger am 3. April an einen Goldarbeiter um 1f. 27 kr. - [...]
[...] einem Stücke derſelben davon. – Dieſes Stück Uhrkette verkaufte Dollinger am 3. April an einen Goldarbeiter um 1f. 27 kr. - Dem Lindl hatte Dollinger einen Schneidezahn ausgeſchlagen und 3 Hautwunden im Geſichte beigebracht; der Gerichtsarzt ſprach ſich dahin aus, daß der gewaltſame Verlurſt eines Schneidezahnes [...]
[...] Benehmens das Storchenwirthshaus zu Siegenburg verlaſſen mußte gibt zu, daß er ſich nachher auf der Gaſſe aufgehalten habe, bis er mit Lindl zuſammentraf, und kam nach ſeiner Angabe mit dieſem, der ihn zuerſt in das Geſicht geſchlagen haben ſoll, in ein Geräufe, wobei er die Uhrkette Lindl's nur zufällig ergriffen und [...]
[...] Geräufe, wobei er die Uhrkette Lindl's nur zufällig ergriffen und abgeriſſen haben will. Den Verkauf des Kettenſtückes entſchuldigt er dadurch, daß ihm Lindl ſeine Kappe genommen habe, für die er ſich entſchädigen wollte. – Auch will Angeklagter im hohen Grade betrunken geweſen ſein, wofür er jedoch einen genügenden [...]
[...] wurde von den Geſchwornen die erſte Frage nach der Anklage dahin, daß Dollinger in der Abſicht eine Entwendung zu begehen, den Lindl vergewaltigte, und während der Vergewaltigung beraubte, bejaht, eine zweite Frage gleichfalls auf j Ä fiel hiernach hinweg, und die dritte Frage aufgeminderte Zurechnungs [...]
Wasserburger Wochenblatt 15.08.1852
  • Datum
    Sonntag, 15. August 1852
  • Erschienen
    Wasserburg
  • Verbreitungsort(e)
    Wasserburg a. Inn; Haag i. OB.
Anzahl der Treffer: 4
[...] ſeiner Mittelloſigkeit von der k. Staatskaſſe vorzuſtreckenden Koſten incl. des Strafvollzuges vernrtheilt. Am 9. Auguſt. Joſeph Lindl, verheiratheter Bauer von Ellmooſen, 45 Jahre alt, Martin Lindl, Bauer von Zell, 50 Jahre alt, ebenfalls ver ehelicht, Martin Lindl, Bauersſohn von Zell, 19 Jahre alt, ledig, und [...]
[...] 45 Jahre alt, Martin Lindl, Bauer von Zell, 50 Jahre alt, ebenfalls ver ehelicht, Martin Lindl, Bauersſohn von Zell, 19 Jahre alt, ledig, und Melchior Lindl, 18 Jahre alt, ebenfalls lediger Bauersſohn von dort, wur den des Vergehens des Jagdfrevels, verübt in dem Jagdrevier in der ſog. Ellmoſer-Harthauſer-Filze, ſchuldig erkannt und hiewegen Joſeph Lindl und [...]
[...] den des Vergehens des Jagdfrevels, verübt in dem Jagdrevier in der ſog. Ellmoſer-Harthauſer-Filze, ſchuldig erkannt und hiewegen Joſeph Lindl und Martin Lindl d. ä. zu einer Gefängnißſtrafe von drei Wochen, Martin Lindl jun. und Melchior Lindl aber zu einer Gefängnißſtrafe von 14 Tagen ver urtheilt, ſowie Jeder in die ihn treffenden Prozeß- und Strafvollzugsfoſten. [...]
[...] urtheilt, ſowie Jeder in die ihn treffenden Prozeß- und Strafvollzugsfoſten. Statt der nicht herbei geſchafften Gewehre wurde jeder der Angeſchul digten in eine Strafe von 5 fl. genommen, Joſeph Lindl und Martin Lindl ſenior überdieß und zwar jeder noch wegen Verletzung der jagdpolizeilichen Vorſchriften durch Nichtlöſung einer Jagdkarte in eine Geldſtrafe von 5 fl., [...]
Augsburger Postzeitung Beilage 15.12.1865
  • Datum
    Freitag, 15. Dezember 1865
  • Erschienen
    Augsburg
  • Verbreitungsort(e)
    Augsburg
Anzahl der Treffer: 6
[...] immer als der liebende Vater, der mahnt und warnt, aber leider nicht gehört wird. Hr. Aichinger hat in dieſem Abſchnitte, in welchem er leider ſich auch an die Ausſagen Gaßners und Lindls halten mußte, den ſeligen Biſchof vollkommen gerechtfertigt. Noch mehr würde dieß der Fall ſein, wenn er folgende Thatſache ge [...]
[...] wußt hätte, die Referent aus dem Munde eines der Betheiligten hatte, der aber, von Sailer gewarnt, ſich zur rechten Zeit noch von der Sache zurückzog. Der bekannte Lindl hatte in der erſten Zeit ſeines Prieſterlebens nichts Beſonderes und Auffallendes an ſich. Als Pfarrer von Baindlkitch begab er ſich einſtual nach [...]
[...] ſich. Als Pfarrer von Baindlkitch begab er ſich einſtual nach Baden-Baden, wo er den bekannten Jung Stilling kennen lernte. Lindl gebrauchte dort ein Bad und kam ſo öfter mit Stilling zu ſammen. Durch dieſen Umgang aber ward Lindl einer der „Er weckten.“ Auf der Heimkehr verkehrte Lindl noch mit mehreren [...]
[...] weckten.“ Auf der Heimkehr verkehrte Lindl noch mit mehreren württembergiſchen Pietiſten, an die ihn Jung Stilling empfohlen, und ſo geſchah es denn, daß Lindl als angeblich ganz umgeän derter Mann nach Hauſe kam. Er erklärte in einer folgenden Predigt ſeinem Pfarrvolke, daß er bisher nicht recht gepredigt, [...]
[...] Art und Weiſe zu predigen an, die von ſeiner bisherigen ganz verſchieden war. Da die Sache men war und alles Auſfallende das Volk an ſich zieht, und Lindl eine ausgezeichnete Prediger gabe entwickelte, ſo riß Lindl Alles mit ſich fort, und ſelbſt man cher junge Prieſter wurde durch die Neuheit der Sache mit fort [...]
[...] dieſe Erzählung iſt, ſich von der Sache zurückzog, ſondern auch Andere von der Neuerung ſich ferne hielten. Und ſeit jener Zeit geſchah es, daß Lindl, Gaßner und Andere, die ſo gerne bisher auf die Namen ihres „Vaters Pathmoſer“ (ſo nannten ſie Sailer) geſchworen, nun über ihn als einen Abtrünnigen klagten. Daß [...]
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