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Suchbegriff: Hubers

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Morgenblatt für gebildete Stände29.01.1807
  • Datum
    Donnerstag, 29. Januar 1807
  • Erschienen
    Stuttgart; Tübingen
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Tübingen
Anzahl der Treffer: 10
[...] -Blume auf Hubers Grab. [...]
[...] Hubers ſämtliche Werke ſeit dem Jahre 1 8o 2, nebſt ſeiner Biographie. Cotta'ſche Buchhandlung in Tübingen 1806. (Erſter Theil, [...]
[...] Die Lektüre dieſer biographiſchen Skizze wird alle, die Huber'n, einen der gebildetſten deutſchen Schrift ſteller, nicht ſelbſt kannten, aber ſeine Schriften, beſon ders ſeine kleinen angenehmen Erzählungen, immer mit [...]
[...] Gewöhnlichſte.“–– Dieſe Uneigennützigkeit war einer der edelſten Züge, und vielleicht der Hauptzug in Hubers Charakter. Ihr war nur die reine Freude gleich, mit der er jedes Schöne und Vorzügliche genoß, was in der deutſchen [...]
[...] gemeinſchaftliche Wirthſchaft. Umſtände vielleicht und Irrthum hatten ſie ſpäter getrennt. Aber im mer noch, bis auf die letzte Zeile, die Huber von Schiller laß, loderte eine ſchöne Erinnerung der Jugendtage über ſein ſeelenvolles Geſicht, und [...]
[...] Huber iſt indeß ſelbſt, wie jeder weiß, als dramatiſcher Dichter nicht unbekannt. Sein erſtes Produkt in dieſem Fache, das heimliche Ge [...]
[...] Regel und Anſtand durch ihre Schönheiten ent waffnen.“ Indeß fühlte Huber doch, bey genauer Prü fung, daß die dramatiſche Darſtellungsart eigent lich nicht ganz ſein Fach ſey, ſo ſehr ſie ihn auch [...]
[...] genblick war gleichſam eine erfüllte Prophezeihung des längſt verfloſſenen.“ - Ueber Hubers Verdienſt als politiſcher Schrift ſteller mag zu ſeiner Zeit ein anderer urtheilen. Er machte ſich zuerſt vorzüglich durch ſeine Frie [...]
[...] mocht hatte: nur von Frankreichs Gränzen her ſchlu gen einzelne ſtürmiſch erſchütternde Wellen hinüber, bis kurz vor Hubers Abreiſe, im Februar 1798, auch dieſes in ſeiner Verfaſſung bisher glückliche Land in den allgemeinen Strudel mit hineingeri [...]
[...] ſtarb als Bayeriſcher Landes- Direktions- Rath in Ulm, den 24. Dezember 18o4. " Die Darſtellung der Eigenheiten Hubers iſt in dieſer Biographie, die wir anzeigen, gut ausge hoben; ſein kindlich frommer Sinn, ſein reines Ge [...]
Morgenblatt für gebildete Stände. Literatur-Blatt (Morgenblatt für gebildete Stände)Literatur-Blatt 18.11.1833
  • Datum
    Montag, 18. November 1833
  • Erschienen
    Stuttgart; Tübingen
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Tübingen
Anzahl der Treffer: 10
[...] Die neuromantiſche Poeſie in Frankreich und ihr Verhältniß zur geiſtigen Entwickelung des fran zöſiſchen Volks. Von Dr. V. A. Huber. Leip“ zig, Brockhaus, 1833. [...]
[...] werden. Seine Partheinahme überraſcht, aber ſie iſt ſo wenig energiſch, daß nicht viel mit ihr gewonnen wird. Herr Huber hat aus der Zeit, da er unabhängig lebte, die beſten Sympathien ererbt; jezt, nachdem er die Pro feſſur einer norddeutſchen Univerſität bekleidet, theilt er [...]
[...] nicht ſchuldig bleiben. Ein deutſcher Profeſſor fängt vom Ei an. Herr Huber will uns einige neuere Theorien der franzöſiſchen Dichtkunſt erklären, und beginnt mit dem Feudalſyſtem des Mittelalters. Er ſpricht vom Katholicismus, von [...]
[...] ten. Man irrt ſich, wenn man in unſerer Zeit für alle Dinge, die man predigt, auch den Glauben vorausſezt. Es freut mich, durch dieſe Bemerkung Herrn Huber die Einſicht in ſeinen Gegenſtand erleichtert zu haben. Er wird die Irrthümer ſeiner Definitionen zugeſtehen; [...]
[...] Jouy iſt aber Akademiker, die neue Schule überſieht ihn, und wo man ihn nennt, rangirt er mit den Klaſſikern. Hier war ein Feld, wo ſich Herr Huber zu ſcharfen Kom binationen hätte veranlaßt fühlen ſollen. Er mußte nach weiſen, welche Phaſen der Romantik zwiſchen den Thre [...]
[...] nicht gar ſchon geſchehen iſt. Niemanden wird dieſe Thatſache ſo ſehr überraſchen, als den Verfaſſer des vorliegenden Buches. Herr Huber ſieht in ſeinen Schützlingen weinerliche Kopfhäuger, welche die Wirren der Gegenwart fliehen, nach Myſterien dür [...]
[...] hat einen freien, poetiſchen Blick, und iſt eiferſüchtig auf die Macht, welche die patriotiſche Hingebung der Rede und dem Gedanken verleiht. Herr Huber urtheilt darüber anders. Es iſt ihm Alles darum zu thun, in Viktor Hugo einen Chriſten zu retten, und nennt daher [...]
[...] chriſtlicheu Liebe auf die Weltgeſchichte!“ Kann bei ſol chen Maaßſtaben eine geſunde Anſicht gewonnen werden? Wir können zum Schluß nicht umhin, Herrn Huber zu verſichern, daß Niemand die Größe und die Vorzüge der franzöſiſchen Klaſſiker mehr anerkennt, als die Neu [...]
[...] 17ten und 18ten Jahrhunderts verſagen? Es iſt klein lich, ſich über den Alerandriner und das Enjambement zu erzürnen. Herr Huber verräth den deutſchen Schul lehrer, wenn er hier nicht aufhören kann, die Hände über den Kopf zuſammenzuſchlagen. Können alle ſeine [...]
[...] zurückgekommen, oder um einen richtigern Ausdruck zu wählen, nie darin ſo weit gegangen, als es uns deutſche Eitelkeit möchte glauben machen. Herr Huber ſagt, das Volk habe ſchon in der Revolution die Philoſophen über ſehen. Nein, das franzöſiſche Volk hatte immer Ach [...]
Morgenblatt für gebildete Stände. Kunst-Blatt (Morgenblatt für gebildete Stände)Kunst-Blatt 30.04.1829
  • Datum
    Donnerstag, 30. April 1829
  • Erschienen
    Stuttgart; Tübingen
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Tübingen
Anzahl der Treffer: 10
[...] -kam ſein Freund Kuſter aus Winterthur nach Frank furt, um unſern Huber zu einer Reiſe nach den Nieder landen abzuholen. Da er aber ſo viele geſchickte Künſtler, die mehr leiſteten als er, bey Nothnagel vereinigt fand, [...]
[...] den Meiſterwerken der Düſſeldorfer Gallerie zn ſtudie ren, wozu ihnen bey dem frühern mühſamen Broderwerb keine Zeit übrig geblieben war. Unſer Huber beſonders dachte nunmehr daran, auch ſeinen Freunden zu Hauſe von ſeinen Fortſchritten in der Kunſt Beweiſe zu geben, [...]
[...] Salomon Geßner zugehören ſollten. Den leztern er freute dieſes dankbare Andenken ſo ſehr, daß er ohne Hubers Wiſſen dem täglichen Rathe eine Bittſchrift für Unterſtützung eines ſo hoffnungsvollen jungen Mitbürgers eingab, und zwanzig Louisd'or für ihn erhielt, durch [...]
[...] deren unerwartete Zuſendung er ihn auf das Ange: nehmſte überraſchte. Die beyden Gemälde waren See ſtücke geweſen, in welchem Fache ſich auch Huber in der Folge am meiſten ausgezeichnet hat. Gerade in Düſſel: dorf hatte er nämlich die Bekanntſchaft eines Juge [...]
[...] beſonders auch die Aufmunterung, bald uach Holland zu gehen, und dort Meer und Schiffe nach der Wirklichkeit zu ſtudieren, zu welcher Reiſe Kuſter und Huber ſchon [...]
[...] Land zu beſuchen, nicht länger widerſtehen und ging nach Amſterdam, von wo aus er ſeinen Freund Huber mit Briefen beſtürmte, ihm doch bald nachzufol gen. Freylich hatte dieſer indeſſen mit ſeiner nachherigen Gattin in Düſſeldorf Bekanntſchaft gemacht, auch mit [...]
[...] unter welchen leztern ſogar Käufer waren, die gut be zahlten. Nach anderthalb Jahren bekam Kuſter das Heimweh und kehrte nach Hauſe zurück; unſer Huber hingegen verweilte noch ein Jahr länger in Holland, ging dann im Winter 1784 wieder nach Düſſeldorf und er [...]
[...] geben wurden. Ein großer Theil des Jahres verging unter dieſem Geſchäfte und dem damit verbundenen Rei ſen, nach deren Vollendung Huber ſeine Haushaltung mit einer Tochter vermehrt ſah. Da man ihn nunmehr als in Düſſeldorf angeſeſſen betrachten konnte, ſo wurde er [...]
[...] mälde kamen an kunſtliebende Mitbürger, viele auch an Freunde; ſie wurden aber nicht immer mit Holländiſchen Dukaten bezahlt, daher fand es Huber auch ſeiner Haus haltung wegen gerathener, ſich neben der Kunſt zugleich an den ſichern, wenn auch nicht, wie das Sprichwort ſagt, [...]
[...] Zu den mit dem Jahre 1799 begonnenen und mit wenigen Unterbrechungen jährlich fortgeſezten Züricher Aus ſtellungen lieferte Huber immer werthvolle Beyträge, die ſehr häufig bald von der zur Verlooſung von Kunſtwerken angeſtellten Commiſſion, bald auch von einzelnen Liebha [...]
Das Ausland30.06.1832
  • Datum
    Samstag, 30. Juni 1832
  • Erschienen
    Stuttgart; München; Augsburg; Tübingen
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Tübingen; München; Augsburg
Anzahl der Treffer: 10
[...] Der blinde Naturforſcher. Franz Huber wurde am 2. Juli 1750 zu Genf in einer ehrenwerthen Familie geboren, in der Lebhaftigkeit des Geiſtes und der Einbildungskraft ein Erbgut zu ſeyn ſcheint. Sein Vater, Johann Huber, ſtand im Rufe [...]
[...] dieſen Fähigkeiten noch ein ganz beſonderes Talent für Beobachtung der Gewohnheiten der Thiere.*) Sein Werk über den Flug der Raubvögel wird noch jetzt von den Naturforſchern benützt. Johann Huber übertrug faſt alle ſeine Neigungen auf ſeinen Sohn, der in ſeiner Jugend das Gymnaſium beſuchte, wo er unter der Leitung guter Meiſter ſeinen Geſchmack an den [...]
[...] Hier führte er nun das Leben eines Bauers, regierte den Pflug und ver richtete alle ländlichen Arbeiten. Dieſe Lebensordnung hatte den beſten Er folg, und Huber gewann durch ſeinen Aufenthalt auf dem Lande nicht nur eine unverwüſtliche Geſundheit, ſonderu auch manche angenehme Erinnerung und einen beſondern Geſchmack am Landleben. Der Augenarzt Wenzel [...]
[...] dagegen fand den Zuſtand ſeiner Augen unheilbar; er hielt es für unmög lich, die, damals weit weniger als jetzt bekannte Operation des Starſtichs zu unternehmen, und kündigte dem jungen Huber an, daß er wahrſchein lich und zwar bald gänzlich erblinden werde. Seine Augen begegneten in deß trotz ihrer Schwäche, ſowohl vor ſeiner Abreiſe als nach ſeiner Rückkehr [...]
[...] einen Theil ihres Weſens ausmachte, und beide den Gebanken nicht faſſen konnten, daß ihre Lebenswege getrennt laufen ſollten. Die immer größere Wahrſcheinlichkeit von Hubers baldiger Blindheit beſtimmte indeß Hrn. Lul lin, ſeine Einwilligung zu einer Verbindung zu verſagen; allein je gewiſs ſer das Unglück ihres Freundes wurde, des Lebensgefährten, den ſie ſelbſt ge [...]
[...] einer Art Heroismus an ihn gefeſſelt, und ſo entſchloß ſie ſich, ihre Woll jährigkeit abzuwarten, die damals erſt mit dem 25ſten Jahre eintrat, um ſich mit Huber zu verbinden. Demoiſelle Lullin widerſtand allen Ueber redungen, ja ſelbſt den Verfolgungen, durch die ihr Vater ihren Entſchluß wanken zu machen verſuchte, und in dem Augenblicke ihrer Mündigkeit [...]
[...] ſchildert; Voltaire gedachte ihrer oft in ſeinem Briefwechſel, und die Epiſode von der Haushaltung Belmonts in Delphine, iſt ein treues, nur ein wenig ver ſchleiertes Gemälde des häuslichen Lebens von Herrn und Frau Huber. Blinde haben ſich ſchon als Dichter, Philoſophen und Mathematiker ausge zeichnet; aber Hrn. Huber war es vorbehalten, ſich, obſchon des Geſichts [...]
[...] bilden konnte. Er hatte damals einen Bedienten, Namens Franz Bur nens, der ſich durch Scharfſinn und treue Ergebenheit gegen ſeinen Herrn auszeichnete. Huber unterrichtete ihn in der Kunſt der Beobachtung, und lei tete ſeine Unterſuchungen durch geſchickt geſtellte Fragen; durch Erinnerun gen aus ſeiner Jugend, den Beſtätigungen, die ſeine Frau und ſeine Freunde [...]
[...] aus den zuſammengeſtellten Berichten Mehrerer.“ Unſtreitig ein ſehr plau ſibler Schluß, der indeß wohl ſchwerlich irgend Jemand den Gebrauch ſei ner Augen verleiden dürfte. Huber machte die Entdeckung, daß die ſo ge heimnisvolle Begattung und merkwürdige Befruchtung der Bienenkönigin, dieſer einzigen Mutter ihres Stammes, nicht im Stock vor ſich geht, ſon [...]
[...] achtet der ſchmerzhaften Wunden, die er bei ſolchen Gelegenheiten erhielt. ein ungeheures Weſpenneſt ausnehmen. Man kann hieraus auf die Be geiſterung ſchließen, die Huber ſeiner Umgebung für Ergründung der Wahrheit einzuflößen wußte. (Schluß folgt.) [...]
Das Ausland02.07.1832
  • Datum
    Montag, 02. Juli 1832
  • Erschienen
    Stuttgart; München; Augsburg; Tübingen
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Tübingen; München; Augsburg
Anzahl der Treffer: 9
[...] Bienen.“ Dieſes Werk überraſchte die Naturforſcher in hohem Grade, und zwar nicht allein wegen der Neuheit der aufgeſtellten Entdeckungen, ſon dern auch wegen der großen Schwierigkeiten, die Huber mit ſo vielen Tas lent überwunden hatte. Der Eifer für ſeine Unterſuchungen wurde we der durch dieſen erſten Erfolg, an dem ſeine Eigenliebe ſich hätte begnügen [...]
[...] ſeines Aufenthaltsortes, ja ſelbſt nicht durch die Trennung von ſeinem treuen Burnens geſchwächt. Er bedurfte jetzt eines andern Gehülfen; zuerſt vers ſah ſeine Gattin dieſe Stelle, und ſpäter begann ſein Sohn, Peter Huber, der ſich ſeitdem durch ſeine Forſchungen über die Lebensart der Ameiſen und anderer Inſekten ſo rühmlich bekannt gemacht hat, ſeine Lehrjahre, in [...]
[...] und anderer Inſekten ſo rühmlich bekannt gemacht hat, ſeine Lehrjahre, in dem er ſeinen Vater bei ſeinen Arbeiten unterſtützte. Mit Hülfe ſeines Sohnes nahm Huber jetzt ſeine mühſamen Unterſuchungen über ſeine Lieb lingsinſekten wieder auf; ſie bilden den zweiten Band der zweiten Ausgabe ſeines Werks, die im Jahre 1814 erſchien und zum Theil von ſeinem [...]
[...] noch ein ſtreitiger Punkt in der Naturgeſchichte der Bienen. Einige be haupteten, ohne jedoch ihre Meinung mit Gründen zu unterſtützen, daß ſie es mit dem Honig bereiten; Huber, der bereits die Erzeugung des Stopf wachſes glücklich ausgemittelt hatte, beſtätigte auch die Richtigkeit der hin ſichtlich der Bereitung des Wachſes aufgeſtellten Meinung, und erwies [...]
[...] Bienenſtocke, der ganz verkittet und, mit Ausnahme der kleinen Deffnung die zum Eingang dient, völlig geſchloſſen iſt, die Luft ſich erneuern und ihre ganze Reinheit behalten? Die Löſung dieſes Problems nahm Hubers gan zen Scharfſinn in Anſpruch, und es gelang ihm endlich ſich zu überzeugen, daß die Bienen durch eine eigenthümliche Schwingung ihrer Flügel die Luft [...]
[...] eine ähnliche Wirkung hervorbrachte. Dieſe Verſuche über die Reſpiration machten einige Zerſetzungen der Luft in den Bienenſtöcken nöthig, und Dieß brachte Huber mit Senebier in Verbindung, der ſich mit ähnlichen Unter ſuchungen in Bezug auf Pflanzen beſchäftigte. Eines der erſten Mittel, die Huber für zweckdienlich hielt, um ſich von der Beſchaffenheit der Luft in [...]
[...] es, daß bei dieſen gemeinſchaftlichen Arbeiten eines Sehenden und eines Blinden, Senebier meiſt die Verſuche angab und der des Geſichts beraubte Huber ſie ausführte. Das Reſultat ihrer Arbeiten erſchien unter Beiber Namen unter dem Titel: „Beobachtungen über den Einfluß der Luft auf das Keimen des Saunens,“ im Druck. Hubers Schreibart iſt meiſt rein [...]
[...] ſagte mir, als er ihn zum erſten Mal geſehen hatte: „Ich begreife jetzt, woher es kam, daß man bei den Alten die Blinden mit einer übernatürlichen Begeiſterung begabt glaubte.“ Huber brachte die letzten Tage ſeines Lebens. in Lauſanne, unter der Pflege ſeiner Tochter, Mde. Molin, zu, und nahm hier von Zeit zu Zeit ſeine Lieblingsarbeiten wieder auf. Die Entdeckung [...]
[...] keit, die er ſeinen alten Freunden widmete, denen er ſeinen Ruhm verdankte, und in deren Naturgeſchichte ſeit ihm keine weſentliche Entdeckung mehr gemacht wurde. Huber blieb bis zum letzten Tage ſeines Lebens im vollen Genuß ſeiner Kräfte und war bis zum letzten Hauche theilnehmend und lie benswürdig. In einem Alter von 80 Jahren ſchrieb er einer ſeiner beſten Freun [...]
Morgenblatt für gebildete Stände. Literatur-Blatt (Morgenblatt für gebildete Stände)Literatur-Blatt 13.02.1833
  • Datum
    Mittwoch, 13. Februar 1833
  • Erschienen
    Stuttgart; Tübingen
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Tübingen
Anzahl der Treffer: 8
[...] brechers, für den man noch den Galgen zu gut gehalten hat? Und Dante läßt ſich von der Frau Fouqué über den Unterſchied der Stände, Anakreon von der Frau Huber [...]
[...] 4) Erzählungen von Thereſe Huber. Geſammelt und herausgegeben von V. A. H. Dritter und vierter Theil. Leipzig, Brockhaus, 1831. [...]
[...] In der Schilderung der Schwindſucht, des Nerven fiebers, der Kinderkrankheiten und der kleinen Haus mittel dagegen war die ſelige Frau Thereſe Huber un übertrefflich. Niemand hat ſo wie ſie auf den Menſchen in den Windeln, im Pohlrocke, im Hochzeitskleide ge [...]
[...] Gebräuche und ſelbſt einige Vorurtheile ihrer Zeitge noſſen und dabei immer bewandert in den friedlichen Kreiſen der Familie und der Haushaltung. Frau Huber gehört keinesweges unter die klatſchende Theeſippſchaft unſrer nervenſchwachen, ſchreibenden Damen, man hat [...]
[...] auf Dinge, die mit vieler Naturwahrheit ganz aus dem Leben gegriffen ſind, Frau Thereſe Huber hat auch ihre Fehler gehabt, die wir zu verſchweigen gar nicht geneigt ſind. Wie ſie ihre Tugenden vor ihren ſchreibenden Mitſchweſtern vor [...]
[...] beſtimmt ſcheinen, und gegen das ſich doch ihre ſchrei benden Anwälde wie gegen das Uebel ſträuben. Hier hat ſich Frau Huber, eine zweimal verheirathet Gewe ſene, einen großen Namen erworben. Alle alten Jung fern, alle glücklichen Wittwen und unglücklichen Ehe [...]
[...] Verſuchung zu unterliegen. In der Erzählung: drei Abſchnitte aus dem Leben eines guten Weibes hat die ſelige Huber. Alles aufgeboten, was den Zauber des bräutlichen und den wahrhaften Werth des ehelichen Lebens nur vernichten kann. Es herrſcht darin eine ſo [...]
[...] die ſich Sittlichkeit und Ehrgefühl empört, und die in der Wirklichkeit vergebens nach Beiſpielen ſuchen, iſt Frau Huber ſehr bewandert geweſen. Zu der vorliegen den Sammlung gehört ein Roman: die Familie Feldorf, in dem Alles auf dieſe ſittenloſen Grundſätze zurück [...]
Morgenblatt für gebildete Stände. Literatur-Blatt (Morgenblatt für gebildete Stände)Literatur-Blatt 26.02.1830
  • Datum
    Freitag, 26. Februar 1830
  • Erschienen
    Stuttgart; Tübingen
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Tübingen
Anzahl der Treffer: 8
[...] 2) Die Eheloſen. Von Thereſe Huber. Zwei Bände. Leipzig, Brockhaus, 1829. – Die kürzlich verſtorbene Verfaſſerin war eine Frau von [...]
[...] großem Talent und noch größerer Lebenserfahrung. Ab geſehn von dem Einfluß, den ihr berühmter Vater Heyne, den ihre berühmten Gatten, Forſter und Huber, auf ih ren Geiſt geübt haben mögen, hat ſie bei mannichfachem Wechſel des Wohnorts und des Umgangs Gelegenheit ge [...]
[...] habt, Deutſchland in der guten alten Zeit vor der Revo lution, dann die Revolution ſelbſt kennen zu lernen, da Forſter ſich in den Strudel derſelben ſtürzte- und Huber als Publiciſt jeder ihrer Bewegungen folgte. Es war ihr vergönnt, die Menſchen von ſehr verſchiednen Seiten zu [...]
[...] deutendes erlebt, als ſie ſchildern. Allein die reichere Erfahrung, das männliche Urtheil blickt in den Romanen der Frau Thereſe Huber nur durch, iſt nicht immer das Vorherrſchende darin. Auch ſie war zu ſehr Weib, um nicht als Schriftſtellerin manche Schwä [...]
[...] beide, Anna und Eliſabeth, die eigentlichen Heldinnen deſſelben, nämlich die Eheloſen ſind. Koßebue brachte den ſchönen Namen der Unvermählten, Thereſe Huber bringt den der Eheloſen auf, um auf eine ſchonende Weiſe das zu bezeichnen, was die gemeine Welt bisher ohne Arg [...]
[...] ſchwebt. Gibt es wirklich dergleichen Männer? Iſt es wirklich ein Glück, der Gatte einer Schriftſtellerin zu. ſeyn? Das hätte uns Forſter oder Huber, aber nicht ihre Frau ſelbſt, beantworten ſollen. - - 3) Selbſt opfer. Von Leontine Roma in ville. [...]
[...] Standesverhältniſſe verlangen, weil ein anderes Gelübde ſie oder ihn bindet, oder gar weil ſie nach dem Grund ſatz der Frau Thereſe Huber den Altenjungfernſtand für das Ideal weiblicher Beſtimmung hält und auch da nur platoniſch liebt, wo ſie auch nicht platoniſch lieben könnte. [...]
[...] meiſten Fällen der Aufopferung zu Grunde gelegt wird. Dieſelbe Unnatur, dieſelbe widerwärtige Pruderie, die ich oben ſchon der Frau Thereſe Huber vorwarf, herrſcht in den meiſten Damenromanen. Die Unvermählte, die Eheloſe aus freiwilliger Selbſtquälerei, aus unnützem, [...]
Morgenblatt für gebildete Stände. Kunst-Blatt (Morgenblatt für gebildete Stände)Kunst-Blatt 27.04.1829
  • Datum
    Montag, 27. April 1829
  • Erschienen
    Stuttgart; Tübingen
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Tübingen
Anzahl der Treffer: 7
[...] Johann Caſpar Huber, Landſchaft - und Ma rinemaler, geboren zu Zürich 1752, geſtorben ebenda ſelbſt 1827, war gewiß keiner von den Menſchen, über [...]
[...] ſich um Empfehlungen und fremde Unterſtützung bewerben müſſen, am Ende aber doch nichts Tüchtiges zu leiſten vermögen. Im Gegentheile kann man von Huber mit Grund der Wahrheit ſagen, daß er wider ſeinen Willen nur durch die Gewalt der Umſtände in die Künſtlerlauf [...]
[...] Er war der dritte Sohn eines Fleiſchers, Johann Ulrich Huber von Zürich, der ſich des beſſern Fort kommens wegen aus ſeiner Vaterſtadt nach dem Dorfe Glattfelden, im Canton Zürich, begeben hatte, und da [...]
[...] Glattfelden, im Canton Zürich, begeben hatte, und da ſelbſt nebſt ſeiner Profeſſion noch Landwirthſchaft trieb. Daher wurde auch der junge Hans Caſpar Huber gleich ſeinen ältern Brüdern neben dem Beſuche der Dorfſchule frühzeitig zur Feldarbeit angehalten. Bald fand es in [...]
[...] „Nun war (ſo erzählt Herr Huber ſelbſt) mein Be ruf gewählt; mein Lehrmeiſter, ein ſonſt rechtlicher Mann, gewann mich bald lieb; an Arbeit fehlte es wohl zuwei [...]
[...] Im April des Jahres 1775 verließ alſo Huber Zürich und kam zuerſt nach Baſel, wo er indeß wieder keine andere Beſchäftigung fand, als Lakieren und Anſtreichen; [...]
[...] „Wie erſtaunt war ich, ſo erzählt Huber ſelbſt, als ich zum erſtenmal in die Malerſtube kam und hier mehr als zwanzig Maler in jedem Fache antraf; wie glücklich [...]
Morgenblatt für gebildete Stände. Kunst-Blatt (Morgenblatt für gebildete Stände)Kunst-Blatt 08.10.1821
  • Datum
    Montag, 08. Oktober 1821
  • Erschienen
    Stuttgart; Tübingen
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Tübingen
Anzahl der Treffer: 6
[...] Jezt laß uns die Bilder des Hrn: Kaſp... Huber: und ſeines Sohnes Wilhelm in's Auge faſſen. Du [...]
[...] *) Zwey derſelben ſahen wir kürzlich hier in Stuttgart, bey Hrn. Huber dem Schn, welcher auf ſeiner Durchreiſe die Gefälligkeit hatte, ſie nebſt ſeinen eigenen, von dem Verf. weiter unten beſchriebenen Gemälden und Studien, [...]
[...] Beſtellungen gibt, ſondern noch viele andere Gemälde, wie ſie ihm aus dem Pinſel fließen, abkauft und gut be zahlt. Wilhelm Huber befindet ſich gegenwärtig bey ſeinen Aeltern in Zürich auf Beſuch, und hat mehrere Laden von Studien auf Papier, und einige Dutzend in [...]
[...] Laden von Studien auf Papier, und einige Dutzend in Neapel und Sicilien nach der Natur in Oel gemalte Skizzen mitgebracht. Aber Huber wollte, aus Befchei denheit, keine dieſer Skizzen öffentlich vorweiſen, und malte, um doch auch an der vaterländiſchen Ausſtellung [...]
[...] reiſe nach der Natur entworfen, mit ſo viel Wahrheit dar zuſtellen vermochte. Wilhelm Huber hat ſich durch ſeinen langen Auf enthalt im Süden (er lebte vier Jahre in Rom und ſieben in Neapel) ganz zum italieniſchen Maler gebildet, [...]
[...] Ruhe, wieder an den leztern Ort zurückkehren. *) (Die Fortſetzung folgt.) *) Herr Wilh. Huber hat eine Reihe Anſichten von Pom peji nach den neueſten Ausgrabungen gezeichnet, und bes reits in Neapel angefangen, ſie in colorirten Steinzeich [...]
Morgenblatt für gebildete StändeUebersicht der neuesten Literatur 024 1814
  • Datum
    Samstag, 01. Januar 1814
  • Erschienen
    Stuttgart; Tübingen
  • Verbreitungsort(e)
    Stuttgart; Tübingen
Anzahl der Treffer: 4
[...] Taſchenbuch für Damen auf das Jahr I 81 5. Von Goethe, Huber, Lafontaine, Pichler, J. P. Richter und Andern. Mit Kup fern. Tübingen, in der J. G. Cotta'ſchen Buch [...]
[...] die dunkle Schſackenrinde; und dann erſchien der Glanz.“ – Unter den drey Erzählungen: Geſchichte eines armen Juden, von Huber; der entwendete Schuh, von Caroline Pichler; das Haus im Walde, oder: Förſters Annchen, von Attg. La [...]
[...] Walde, oder: Förſters Annchen, von Attg. La fe ntaine, möchte leicht die erſte die anziehendſte ſeyn. ſt ſie vom verſtorbenen Huber, worüber wir nicht belehrt werden, ſo ſcheint ſie im Styl, und nicht zu ih rem Nachtheile, von deſſen übrigen Erzählungen abzu [...]
[...] – Den Beſchluß macht ein Anhang von trefflichen Ge dichten aus Cronegk's, Gotter's, Katzner’s Kretſchmann's, v. Gemmingen's und Huber'5 Nachlaſſe, der wehmüthige Erinnerungen an früh ent ſchlummerte Sänger erweckt. [...]