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Suchbegriff: Mehring

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Datum

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Allgemeine musikalische Zeitung30.10.1819
  • Datum
    Samstag, 30. Oktober 1819
  • Erschienen
    Wien
  • Verbreitungsort(e)
    Wien
Anzahl der Treffer: 10
[...] scher und epischer Dichtung beruhet. Es gibt nähm lich Compositionen, worin der Componist selbst mehr hervortritt, und mehr seine Individualität aus drückt, als der Musik das Gepräge von Nothwen digkeit und Allgemeinheit in ihrer regelmässigen [...]
[...] nigen Epistel. Andere Compositionen haben mehr [...]
[...] Sentimentale und Humoristische vor - und das Ein zelne und Besondere glänzt stärker, als das Ganze und Allgemeine. Die zweyte Gattung wirkt mehr durch das letztere , in welchem Einzelnes und Be sonderes sich verlieren - und sie hat mehr innere [...]
[...] Ruhe - abgeschlossene Vollendung und Gleichför migkeit, während jene mehr durch ein unruhiges Streben, eine äussere Beziehung und wechselndes Colorit bezeichnet wird. Man könnte nach dieser [...]
[...] letztere trägt mehr das Gepräge des Subjectiven, während der erstere sich mehr durch Objectivität auszeichnet. Dieser will mehr auf Einbildungskraft [...]
[...] während der erstere sich mehr durch Objectivität auszeichnet. Dieser will mehr auf Einbildungskraft und Verstand durch das Ganze; jener mehr auf Sinn und Gefühl durch das Einzelne wirken *). Freylich [...]
[...] fachen Naturgesetzen, aus einem oder wenigen Keimen entwickelt und wiederhervorbringt. Der moderne Styl neigt sich mehr zum Realen, Individuellen, Besondern, Zufäl ligen, Subjectiven; er zeigt sich mehr im freyen Spiele der Phantasie ; liebt mehr Reitze der Sinnlichkeit; Dar [...]
[...] ursprünglich nicht sowohl in Chorälen und Chören, als in Arien und Solo-Parthien. Er ist der freye, galante Styl der weltlichen Musik, mehr für die Oper und das Concert, als für die Kirche. In seinen Producten herrscht senti mentale, humoristische Melodie. Er begünstigt mehr In [...]
[...] dern geleistet worden, und zu zeigen, wie die Ei genthümlichkeit dieses Künstlers sich auch hier mehr oder weniger offenbare. Bey Werken neu an erkannter Vortrefflichkeit ziemt es dem Kunstrich ter, wenn er mehr für das geniessende Publicum - [...]
[...] nicht weniger geschmeidig, gewiss aber kräftiger, weniger für den Ausdruck der Zärtlichkeit, hinge-- gen mehr für jenen der Leidenschaft, des Pathos, und für den declamatorischen Gesang- dabey aber gleichwohl für die schnelle Ausführung von Tonläu [...]
Allgemeine Literatur-Zeitung (Literarisches Zentralblatt für Deutschland)11.04.1805
  • Datum
    Donnerstag, 11. April 1805
  • Erschienen
    Halle, S.; Leipzig
  • Verbreitungsort(e)
    Halle (Saale); Leipzig; Jena; Wien
Anzahl der Treffer: 10
[...] die Nothwendigkeit auf der einen, und die Unmög lichkeit der Anwendung einzelner ſehr beliebten Fi nanzkünſteleyen auf der andern Seite mehr die Ein A. L. 18o5. Zweyter Band. [...]
[...] Arbeit Hülfe, und er hat mehr Bedürfniſſe, als bloſs [...]
[...] weit mehr Gegenſtände; die erſtern würden in einem gleich das Daſeyn äuſserer Reichthümer vörausſetzen, doch auch mittelbar zu Erzeugung dieſes Reichthums [...]
[...] die Arbeit und Anſtrengung der menſchlichen Kräfte nöthig und nützlich. Bey gröſserm Wachsthum der Geſellſchaft, bey den immer mehr ſteigenden Bedürf [...]
[...] ält, macht ſein eigenthümliches Vermögen; je mehr [...]
[...] nützlicher Producte am mehreſten beytragen; dieſe find: Vertheilung der Arbeit, Inſtrumente und Ma ſchinen, groſse Nachfrage und mehr nützliche Arbei ter als bloſse Zehrer; Beſchränkung dieſer Umſtände [...]
[...] und man vergaſs über der Hervorbringung des Reich thums oft den edelſten Zweck deſſelben; jedoch glück licherweiſe mehr in den Schriften mancher Staats wirthſchaftslehrer, als in der wirklichen Welt. - Der Abſchnitt, von den Kapitalen iſt mit groſser [...]
[...] § 206. Von den Principien, wodurch der Preis des Arbeitslohns beſtimmt wird. § 226. ſagt der Vf.: allenthalben wo es mehr auf die Quantität als Qua lität der Arbeit ankommt, läſst ſich durch Strenge (oft) mehr ausrichten, als durch gröſsern Lohn." [...]
[...] Hier kann nur die Rede von ſolchen Arbeitern ſeyn, welche willkürlichen Lohn oder Unterhalt von ihren Herren erhalten, und es ſollte wohl ſtatt „mehr aus richten" heisen: für den Unternehmer mehr gewin nen. § 242 von dem Preiſe des Kapitalgewinns: [...]
[...] vermehrenden Reichthums angeſehen werden kön nen: denn die Kapitale welche in dieſem Lande keine Anwendung mehr finden, werden entweder auf neue Gewerbe mit fremden Ländern, oder ganz und gar in fremde Länder übergehen, wie auch § 466. [...]
Allgemeine Literatur-Zeitung (Literarisches Zentralblatt für Deutschland)21.03.1786
  • Datum
    Dienstag, 21. März 1786
  • Erschienen
    Halle, S.; Leipzig
  • Verbreitungsort(e)
    Halle (Saale); Leipzig; Jena; Wien
Anzahl der Treffer: 10
[...] gen Art, über Religionswahrheiten nachzudenken, und den Fortſchritten in vielerley Art von Kenntniſ ſen anpaſſet, dis ſtiftet unendlich mehr Nutzen für die chriſtliche Religion, als alles Polemiſiren und Seufzen wider und über Naturaliſten, Freygeiſter [...]
[...] ben eine, obgleich eingeſchränkte Conſiſtenz gege ben, der lebendige Glaube aber vernachläſſigt, und alſo keine eigentliche chriſtliche Religion mehr getrieben. - Ein richtiger Inhalt der Neuteſtamentlichen [...]
[...] gar nicht verſtandener Redensarten findet ſich §. 28. f. f. Hiſtoriſche locale Redensarten, die zum Theil jetzt nicht mehr verſtanden werden kön nen, können keine Beſtandtheile eines Syſtema fidei für jetzige Chriſten mehr ſeyn, und ſelbſt die [...]
[...] die an keine blutige Opfer mehr gewöhnt ſind, [...]
[...] ihn verdient, weil ſie tyranniſirte, dem Gewiſſen keine Freyheit mehr übrig lieſs, ſondern Auders denkende verfolgte. Die Lutheraner hatten von dieſen Geſinnungen noch zu viel beybehalten, ver [...]
[...] „laten der römiſchen Kirche, ein erhabener Fürſt »Erzbiſchof von Salzburg und mehrere, die ge „uneinnützigſte Unterweiſung immer mehr beför „dern; wenn Proteſtanten beynahe aus den erſten „die letzten Werden, und gleichſam Conföderation [...]
[...] wenigere Streitſchriften, aber beſſere, wahrere Chriſten geben; dann wird der Sectengeiſt ver ſchwinden, und man wird ſich nicht mehr über Worte zanken, ſondern den Willen des gemein fchaftlichen Vaters im Himmel thurs, und Jeſus [...]
[...] Worte zanken, ſondern den Willen des gemein fchaftlichen Vaters im Himmel thurs, und Jeſus wird unter ſeinem Volke mehr geehrt und ver herrlichet werden, als durch Conföderationen, die etwas vertheidigen wollen, was ſie nicht verſte [...]
[...] beſonders wenn er die Abhandlung: ob der Wider chrift unſer Zeitalter auszeichne ? damit verbindet, kein muthwilliger und leiehtſinniger Zweifler mehr bleiben, und den Greis ſegnen, der ihm wieder zu ſeiner verlohenen Seelenruhe verhalf. [...]
[...] und es folgt kein Weil. Unterrichte mich zu gehn – iſt abermals kein Deutſch, und wohlſtands gemäſs, abgerechnet daſs dieſes Wort mehr nach dem Kanzleyſtil, als nach poetiſchen Ausdrucke ſchmeckt, iſt hier nicht paſſend genug, iſt zu all [...]
Allgemeine Literatur-Zeitung (Literarisches Zentralblatt für Deutschland)No. 180 08.1815
  • Datum
    Dienstag, 01. August 1815
  • Erschienen
    Halle, S.; Leipzig
  • Verbreitungsort(e)
    Halle (Saale); Leipzig; Jena; Wien
Anzahl der Treffer: 10
[...] berührte Materien neuerlich öfter zur Sprache ge bracht ſind, und nach den darüber angeſtellten Un terſuchungen unter Sachkundigen keinem Streit mehr unterliegen können, ſo werden wir die Reſultate des Vfs. nur im Allgemeinen andeuten, und ſie nur hin [...]
[...] jetzt eben ſo viele, vielleicht noch mehr religiöſe In dividuen auf Erden annehmen zu müſſen, als es im irgend einem Zeitraume gab. Allein im Folgenden [...]
[...] irgend einem Zeitraume gab. Allein im Folgenden wird jene Frage ſo geſtellt: Hatten ehmals nicht die Völker und die meiſten Individuen ein mehr religiö ſes Anſehn, mehr Richtung oder Tendenz zur Reli ioſität, als wir jetzt unter ihnen wahrnehmen? - und [...]
[...] darauf ankommen kann, daſs der Menſch irgend eine noch ſo abergläubiſche Religioſität habe, ſondern viel mehr darauf, in welchem Verhältniſs ſeine Religioſität zu reiner Sittlichkeit ſtehe. Folgende Urſachen werden beſonders hervorgehoben: ie Reformation ſelbſt [...]
[...] abergläubiſchen Tands katholiſcher Gebräuche alles Heil der Religioſität zu finden, ſo kann doch unter Verſtändigen kein Streit mehr darüber ſeyn, ob die für das Chriſtenthum , charakteriſtiſche Verehrung Gottes im Geiſt und in der Wahrheit mehr mit jenen [...]
[...] eſto weniger kann es fähig ſeyn, fich zu der Be trachtung oder Anſchauung des Ueberſinnlichen zu er heben. Gerade je mehr in unſern Zeiten der ſinnli chen Cultur und dem Vorherrſchen der Phantaſie Vorſchub gethan Ä deſto mehr ſollte ihrer Wirk [...]
[...] änderungen in der religiöſen Denkart veranlaſsten, und beſonders nachtheilig auf die äuſsere Religioſität wirkten, je mehr die hergebrachten Formen derſel ben mit jenen reinern Anſichten contraftirten. Allein wer könnte dieſe entfernt wünſchen, ohne zum Ver [...]
[...] den Anfang mache, weil er ſo am kräftigſten, ob wohl mittelbar, zugleich für Kirche und Religioſität wirken wird. Je mehr der Staat ſeinen eigentlichen Zweck, die ungeſtörte Herrſchaft des für alle Staats bürger gleich geltenden ewigen Rechts, zu realiſiren, [...]
[...] und dadurch die möglichſte Freyheit und Wohlfahrt der Individuen mit dem Wohle des Ganzen zu verei gen ſtrebt, deſto mehr wird auch Sittlichkeit und wahre Religioſität gewinnen. Nicht genug kann des verewigten Rumfords Denkſpruch beherzigt werden: [...]
[...] chriſtliche und proteſtantiſche Freyheit vernichtenden Grundſatz vorgetragen ſieht, durch deſſen Gottlob! jetzt nicht mehr zu fürchtende conſequente Durch führung die furchtbarſte Geiſtesſclaverey und Barba rey zurückgerufen werden würde. Da die Reforma [...]
Allgemeine musikalische Zeitung27.03.1819
  • Datum
    Samstag, 27. März 1819
  • Erschienen
    Wien
  • Verbreitungsort(e)
    Wien
Anzahl der Treffer: 10
[...] Autors verrathen *), so würde ich ihn an jenem Tra gen der Stimme erkannt haben, das bey unseren neuen Kunstverderbern nicht mehr Mode ist. An den Grafen von Cervellon. **) So werde ich meine Dichtungen dem küh [...]
[...] Entwürdigung unserer armen Musik, die man zum Gegenstande des Spottes der Ausländer gemacht und gezwungen hat, nicht mehr die Leidenschaften und die Sprache der Menschen, sondern das Post-Hörm chen, die eyerlegende Glucke, die Fieberschauer, [...]
[...] ich mich niemahls trennen möchte ich, der ich die Missbräuche, die auf unserer musikalischen Bühne herrschen, mehr als jeder Andere empfinde, bin Ih men auch mehr als jeder Andere für den Muth ver bunden, mit welchem Sie die Heilung derselben [...]
[...] deren, der sich sogleich nieines Herzens bemeistert, die Bühne von nichts mehr als jenen Bravour-Arien [...]
[...] noch, als die Bravour-Arien, die gesungenen Variationen im Sinne gehabt habe? Und doch hat er die Seelenfreude nicht mehr erlebt, dergleichen zu hören ! [...]
[...] Stimmen eines Chors *) in Verbindung zu bringen, die Harmonie eines Concerts zu regeln, oder die Schritte des Tanzes zu begleiten, ohne jedoch mehr auf den Cothurn sich einzulassen. [...]
[...] unsere Sorgfalt gar nicht mehr verdient. [...]
[...] bildete "kunstverständige Sängerinn, singt meh rentheils Männerrollen, und da ihre Stimme nicht mehr die jugendlichste und in der Höhe be schränkt ist, alte Parthien. Im Spiel wäre ihr mehr Feuer und Ausdruck, und im Vortrage des Dialogs [...]
[...] mehr Deutlichkeit zu wünschen. Ihre vorzüglichste Rolle ist Tancred. Mad. Strauss. Ebenfalls erste Sängerimm, und [...]
[...] für die Oper eigentlich wenig mehr in Anschlag zu bringen, doch zeigt sein Hausmeister im neuen Sonn tagskind, sein Schuster in der Weibercur und sein [...]
Österreichische Blätter für Literatur und Kunst, Geschichte, Geographie, Statistik und Naturkunde25.09.1845
  • Datum
    Donnerstag, 25. September 1845
  • Erschienen
    Wien
  • Verbreitungsort(e)
    Wien
Anzahl der Treffer: 10
[...] Dürer's Geſtalten beſeelt nicht mehr jener naiv-gemüth liche chriſtliche Geiſt, den wir als die hervorſtechendſte Eigen thümlichkeit früherer deutſcher Kunſt und älterer Meiſter, na [...]
[...] als natürlich, daß die ältern deutſchen Künſtler, von den gleich zeitigen naiv-gemuthlichen Anſichten über Religion und Chri ſtenthum mehr in Anſpruch genommen, mehr durch ſie beſchäftigt wurden. Der unerſchütterliche, wenn auch minder ſein ſich ſelbſt bewußte Glaube jener Künſtler, ihre naive und unbefangene [...]
[...] mag hier von der andern Seite auch jene Wahrheit ausge: ſprochen werden, daß unſere Zeit jener Naivität durch aus nicht mehr fähig iſt, und daß wir keineswegs mehr in jener paſſiven Hingebung leben können, indem uns von Tag zu Tag die Ereigniſſe mehr dahin drängen, uns unſer ſelbſt bewußt [...]
[...] idee mit jenem Mantegna's überein; er erſcheint ihm viel mehr auch in den einzelnen Zügen ähnlich, in ſofern man nämlich von der eigenthümlichen Auffaſſung des genialen ſelbſt ſtändigen Dürer abzuſehen vermag. Wenn auch nicht mit [...]
[...] immer mehr und mehr die Schwingen ſeiner Fantaſie durch Beachtung des ihn umgebenden Lebens feſſelte, und dieſem Zweck und Mittel in ſeinen Kunſtwerken zu unterordnen trach [...]
[...] aber Porträte, wie ſie das Genie auf einen flüchtigen Blick im handelnden Leben erfaßt und während ihrer Entſtehung unter ſeiner Hand mit jedem Striche mehr und mehr zu indi vidualiſiren verſteht. Ja wir wären verſucht, nachdem wir in größeren dramatiſchen Kompoſitionen unſers Meiſters ſich oft [...]
[...] dende Element zu verſinnlichen trachteten. In Dürer’s dritter Epoche wendet ſich die Objektivität der zweiten mehr und mehr zum Materiellen hin, und die Charak teriſtik reicht nicht ſelten ins Übertriebene, immer jedoch noch in der Art, daß unter der mehr zufälligen als nothwendigen [...]
[...] heit des letzteren nicht ſo ſehr entfernt von der des erſteren, wie in dieſer Epoche Dürer’s. Demzufolge begannen die Kunſtlieb haber auch jetzt, ſich immer mehr und mehr und ſtrenger in zwei abgeſonderte Klaſſen zu ſcheiden. Die erſte war die der Wohl habenderen, die es vorzog, Kupferſtiche zu kaufen, die zweite [...]
[...] ſeiner eigenthümlichen Genialität ſelbſt ſo ſpät noch vor dem Verfalle zu wahren wußte, müſſen wir hierorts das immer mehr und mehr erwachende Streben nach Porträten und nach Erinnerungen an die verlebte Zeit und ihre Ereigniſſe betrach ten. Anſtoß hierzu gab vorzüglich die maßloſe Ruhmſucht des [...]
[...] trachten, jedoch iſt ihm zum Lobe nachzuſagen, daß er noch immer echt deutſch blieb, während Georg Penz die ſich jetzt immer mehr verflachende Manier der Italiener annahm. In ſeiner Abart und falſchen Richtung gingen die ſpätern Deut ſchen immer weiter, und gaben ſich von Tag zu Tag mehr [...]
Österreichische Blätter für Literatur und Kunst, Geschichte, Geographie, Statistik und Naturkunde19.03.1846
  • Datum
    Donnerstag, 19. März 1846
  • Erschienen
    Wien
  • Verbreitungsort(e)
    Wien
Anzahl der Treffer: 10
[...] minder hemmend auf die Unterhaltungs-Journale. Zogen ſich Gelehrte und Literaten von Bedeutung überhaupt von ſchrift ſtelleriſcher Thätigkeit zurück, thaten ſie es um ſo mehr von jour naliſtiſcher, der ohnedies nur aus beſonderer Veranlaſſung ſich hingibt, wer immer mehr zu leiſten vermag, als einen Jour [...]
[...] machen! Von Unterhaltung durch Belehrung war nun keine Rede mehr – Lyrik und Novelliſtik wurden beibehalten, wurden ſelbſt aber nur mehr Ballaſt. Größere Aufſätze werden jeßtzerriſſen, daß kein Menſch mehr das »Hauptblatts lieſt; das »Feuilleton« er [...]
[...] Neues; daß es ſo iſt, wiſſen wir Alle, es fragt ſich aber um die Urſache und um die Abhilfe. Seine ſtatiſtiſchen Daten ſind über dies nicht richtig; wir haben z. B. gleich mehr juridiſche Zeitſchrif ten, als er angibt. [...]
[...] der Humoriſt par excellence ſchrieb endlich ſelbſt Dinge hin, die er nimmer wird vor dem guten Geſchmacke verantworten kön nen. Der Satyriker, der ſchreiben muß, kann endlich nichts mehr ſchonen, wem aber nichts mehr ehrwürdig iſt, der hat ſeinen Einfluß verloren: man glaubt ihm auch dann nicht mehr, wenn [...]
[...] wieder in ſeine urſprüngliche Wirkſamkeit geſetzt; es traten in dem formellen Theile der Amtsführung einige Erleichterungen ein, die namentlich in neueſter Zeit mehr und mehr ausgedehnt werden dürften, und nur übler Wille kann dieſelben hinweg läugnen. Es iſt Thatſache, daß namentlich mehre adminiſtrative [...]
[...] Gefahr hin ein Obſkurant und was immer geſcholten zu werden, nur böſer Wille kann verkennen: daß wir auch im Gebiete der Literatur nicht mehr ſtille ſtehen, daß wir in neueſter Zeit manche Bürgſchaft erhielten für ein weiteres Vorwärts. [...]
[...] fällt jetzt kaum Jemanden mehr ein, und wozu auch? Der Herr vom Hauſe, nicht minder der Sohn, iſt Mitglied irgend eines Vereines, wo derlei Waare zu Dutzenden liegt. Überdies hat die [...]
[...] von wir ſogleich reden werden. Das Geſagte gilt von einem Unterhaltungsblatte, um wie viel mehr von einer wiſſenſchaftlichen Zeitſchrift. – Keine der ſelben darf auf mehr als 200 Abonnenten rechnen, denn die oben angeführten 250 öffentlichen Orte fallen ſogleich weg; [...]
[...] die Verbeſſerung der Infanteriegewehre abkam« iſt unrichtig. Es kam durch jene allgemeinen Umſtände ab, welche das Kriegs handwerk mehr auf Kombinationen als auf perſönliche Tapfer keit reduzirend, auch die ſchweren Rüſtungen, den Einzelkampf u. ſ. w. abbrachte oder verringerte. [...]
[...] Haubitzen abgeſchoſſen worden ſein.“ Rein unverſtändlich. Pag. 132. Nach Beendigung des 30jährigen Krieges wa ren die Orgelgeſchütze nicht mehr, wie der Verfaſſer glaubt, in Deutſchland -üblich,“ ſondern bereits ſelten in Anwendung. Pag. 139. Der Vergleich ausgezeichneter Männer iſt immer [...]
Österreichische Blätter für Literatur und Kunst, Geschichte, Geographie, Statistik und Naturkunde25.06.1846
  • Datum
    Donnerstag, 25. Juni 1846
  • Erschienen
    Wien
  • Verbreitungsort(e)
    Wien
Anzahl der Treffer: 10
[...] Stätte auserkoren wurde. – Er beſteht aus Folgendem. I. Frauen - Schmuck. a) Zwölf ganze, und mehre gebrochene zum Anreihen durchlöcherte Bernſteinſtücke, 1% bis 1%“ im Durchmeſſer haltend, von ungleicher Dicke, ſowie von unregelmäßigen Formen; durch die [...]
[...] von ungleicher Dicke, ſowie von unregelmäßigen Formen; durch die Länge der Zeit meiſt ganz inkruſtirt. b) Vier und zwanzig ganze und mehre gebrochene blaue und grüne, meiſt /“ Durchmeſſer haltende, durch die unge mein lange Vergrabung mitunter ſehr angefreſſene Glasper [...]
[...] daß ſie, was bisher nicht ſicher zu erlangen war, letzteren be ſtimmen. c) Zweiundzwanzig ganze und mehre gebrochene feder kielartige elaſtiſche dünne Bronzedrahtgewinde, deren einige 4, [...]
[...] Durchmeſſer habende. Acht und vierzig ganz kleine, / Zoll Durchmeſſer haltend. Dieſe 392 Schmuckknöpfe, deren wohl auch noch mehr vor handen ſein mochten, umfaſſen ſo viel Raum, daß man nicht füglich annehmen kann, ſie hätten nur zur Zierde eines Kleides, [...]
[...] ungemeine Anſtrengung, des Stoffes Meiſter zu werden, was ihm trotz dem nicht völlig gelang, ſelbſt da nicht, als er ihn auf Göthe's Rath zuletzt in mehre Partien ſonderte, um ihm ſo beſſer beizukommen. Man merkt daher der Dichtung Arbeit und Anſtrengung oft mehr an, als mit reiner poetiſcher Aus [...]
[...] bedingt. Abgeſehen von den ſonſtigen kleineren Inkonſequenzen, auf die namentlich Hoffmeiſter hingewieſen hat, herrſcht in dem Stücke freilich mehr Zuſammennahme, als in dem Don Carlos und Wallenſtein, überhaupt mehr Bühnenmäßigkeit; dennoch gibt es auch hier mehre Partien, in denen rhetoriſche Breite [...]
[...] lich wird« – ſo werden wohl alle Leſer Beichte und Kommu nion von der Bühne entfernt wünſchen; ich will auch gerne zu geſtehen, daß mehr Einfachheit großartiger gewirkt haben würde, im Ganzen aber dürften doch die meiſten Leſer eher Schlegel's, [...]
[...] Das fataliſtiſche Moment waltet in beiden, in der Jungfrau verchriſtlicht, in der Braut verheidniſcht, in beiden aber gleich ſehr verfehlt. An der ganzen Kompoſition der Braut hat ſich mehr [...]
[...] die Theorie als der Genins, mehr die äſthetiſche Reflerion als die ſchöpferiſche Fantaſie betheiligt. Schiller wollte ſich auf den Standpunkt der antiken Tragödie ſetzen, vergaß aber dabei, wie [...]
[...] In ganz Dalmatien waren bisher nur 55 Schulen; nun ſollen aber deren viel mehr auf Staatskoſten errichtet werden, zu welchem Behufe auch die HH. Ivičevič und Santič Schul bücher in die illyriſche Sprache überſetzen. [...]
Allgemeine Literatur-Zeitung (Literarisches Zentralblatt für Deutschland)10.03.1812
  • Datum
    Dienstag, 10. März 1812
  • Erschienen
    Halle, S.; Leipzig
  • Verbreitungsort(e)
    Halle (Saale); Leipzig; Jena; Wien
Anzahl der Treffer: 10
[...] derts viel Zucker nach Spanien und Peru verführt wurde. Letztere Ausfuhr hat aber ganz aufgehört, da Peru ſelbſt mehr Zucker erzeugt, als es bedarf. Es iſt vorauszuſehn, daſs der Bau dieſes Products auf dem feſten Lande von Amerika immer mehr zuneh [...]
[...] und Braſilien. 2) Der Einführung des otaheitiſchen Rohrs, welches ein Drittheil mehr Zuckerſaft, als das bisher in Weſtindien gebaute, giebt. 3) Der Ein fuhr des Zuckers aus Oſtindien in Europa. Dieſe letz [...]
[...] ſich nähren. Der Fang des Wallfiſches und Pottfi ſches (cachalotte, phyſeter macrocephalus), zieht im mer mehr engliſche und amerikaniſche Schiffe in die Südſee: die auſser dieſem an ſich wichtigen Fiſchfang [...]
[...] Yon Mexiko jährlich auf 145 Millionen Francs ge ſchätzt werden könne. Dieſe Berechnung verdient um ſo mehr Aufmerkſamkeit, da eine mexikaniſche Behörde, nämlich der Municipalrath der Stadt Valla dolid, ſie genau unterſucht und berichtigt hat. Der [...]
[...] Silbers iſt etwa ein Viertheil geringer, welches alſo die ſchon erwähnte Behauptung beſtätigt, daſs der Reichthum von Neu-Spanien mehr durch ſeinen Land bau als ſeine Bergwerke gewonnen werde. Dieſer Reichthum iſt errungen ungeachtet aller der Feſſeln, [...]
[...] Die Geiſtlichkeit, welche in Neu-Spanien nur Ä Grundgüter beſitzt, iſt fehr reich an Capitalien. Nac einer officiellen Angabe betragen dieſelben mehr als 222 Millionen-Livres, welche auf die Grundſtücke thätiger und fleiſsiger Einwohner ausgeliehen waren, [...]
[...] nur ſehr dürftige oder gar keine Erzgänge. Ein Be zirk» nicht gröſser als der von Freyberg, enthält die reichſten Gänge, und liefert allein mehr als 1 Ä [...]
[...] dres auf der Erde jetzt giebt, oder je gegeben hat. Die reichſten Gänge in allen dreyen ſind erſt ſeit den letzten 30 Jahren entdeckt, und liefern jetzt mehr, als die Hälfte alles mexikaniſchen Silbers. Ein einzi ger Gang von Guanaxuato liefert mehr als # alles mexi [...]
[...] als die Hälfte alles mexikaniſchen Silbers. Ein einzi ger Gang von Guanaxuato liefert mehr als # alles mexi kaniſchen, und mehr als alles amerikaniſchen Sil berS. 6 bis 7mal den Frtrag aller ſächſiſchen Bergwerke, [...]
[...] ſer Ertrag ſo geſunken ſey, um nicht mehr den Bau des Bergwerks zu verdienen. (Dieſer Irrthum iſt auch noch in Steins neueſtes geographiſches Handbuch auf [...]
Österreichische Blätter für Literatur und Kunst, Geschichte, Geographie, Statistik und Naturkunde19.06.1844
  • Datum
    Mittwoch, 19. Juni 1844
  • Erschienen
    Wien
  • Verbreitungsort(e)
    Wien
Anzahl der Treffer: 10
[...] stellte sich diesen gegenüber. Die Nachwirkung dauert noch fort und bis jetzt hat sich die geistige Seite durch die im mer mehre Klarheit ihres Bewusstseins immer mehr der Seite ihrer äusseren Gestaltung entgegengestellt. Die Ver mittlung haben wir zu erwarten. Aber nun die Kunst? Sie [...]
[...] eines künstlichen Effektes (der übrigens bei einem so gün stigen Gegenstande, als Prag ist, nicht nöthig wäre) mit um so mehr Vorsicht anzuwenden, als er nur zu leicht das [...]
[...] mittelbar, nicht aber nach forschendem Eindringen eines scharfen Auges ergibt. R. und G. v. Ha an e n (Wien) hat mehre Landschaften [...]
[...] minder auffallend als die Wirkung des Schnee's mit seinen Lichtblitzen, desto gehaltvoller sind. Raffalt (Wien) hat mehre Landschaften geliefert, die unter das Beste zu zählen sind, was die heurige Aus [...]
[...] die mannigfaltige Fläche des Wohnortes entschiedener in seinem Geiste festgesetzt, seine Technik sich in diesem Felde mehr befestigt. - Feid (Wien) hat zwei Waldlandschaften geliefert F. scheint sich J. Ruysdael zum Muster genommen zu han [...]
[...] Holzer (Wien) hat mehre ziemlich gute Landschaf ten geliefert. In der mit der N. 254 bezeichneten schien indess das Grün zu verschwenderisch angewendet zu sein. [...]
[...] ständen anbelangt, hat Willib. Richter (Wien) zwei Aquarellen, innere Ansichten der Stefanskirche geliefert, bei denen auf die allerdings gute Staffage mehr Bedacht genommen scheint, als auf den Ernst im Karakter des Gegenstandes. [...]
[...] Auch in einem Frauenkopfe ist dies Übermass sorgfältig zu meiden. Schrotzberg hat mehre sehr gelungene Porträts geliefert. Hervorgehoben zu werden verdient das Familien gemälde des Hrn. Fürsten Kolloredo-Mannsfeld. An den 3 [...]
[...] stungen es immer mehr auch dahin bringen, dass die Freude, sich gemalt zu sehen, nicht die auffallendsten künstleri schen Missgriffe übersehe, sondern solche Leistungen von [...]
[...] Greis, von Krankheit genesen, vor die Thüre seiner Hütte, unterstützt von den Seinen. Uns mahnt hier der genesene Greis nur um so mehr an die Gebrechlichkeit des Alters, keine kühne Hoffnung kann sich mehr an den neuen Ab schnitt seines Lebens knüpfen, die freudige Theilnahme [...]
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